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als Leichtfertigkeit- Dennde; CH iracter des Leichtferti-ge! besteht bloß in einem tadcl-haften Mangel des Bedenkensbcy seinen Handlungen, der Cha-racker des Mutwilligen aber oar-in, daß er Ankern mit Bewußt-sei)» Schaden znfügt, um seineLust zu befriedigen.
Leichtfertig. verbuhlc. ü.So hciß.n Personen, die durchReden und Handlungen unkenscheBegierden verrathe»; so wie dieleReden und Handlungen selbst.W. Man gebranchr bcyde Wörtervorzüglich von dem weiblich,nGeschlechts, well die Fehler, diesie bezeichnen, an diesem Ge-schlechts vorzü, isch beleidigendsind. Ver b u h l t aber heißl ei-ne Frauensperson, wenn ihrdie Befrieoigunq ihrer unreine»Lüste schon ,ur Guvohnheitgeworden ist, und ihr unzüchtigesBetragen zur Absicht bat, bcyden m, die ihre Lüste befriedigenkönnen, unkeusche Begierden zuerregen. Leichtfertig aber istsie schon alsdann, wenn ihrfreyesBetragen nur aus Leichtsinn oderMangel an sittlichem Gefühle,oder auch daher entsteht, weil ihreunreine Einbildungskraft a» dem,was unkeusche Begierde» erregt,ein überwiegendes Wohlgefallenhat.
Leichtfertig. Lose. ü. Weraus Scherz kleine Bosheiten aus-übt , die, wenigstens seiner Mei-nung nach, nicht viel auf sich ha-ben. V. Lose bezeichnet ur-sprünglich etwas Ungebundenes,und ist daher auch von denen ge-braucht worden, die ein ausschwei-fendes , an keine sittlichen Gesetze
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gebundenes Leben führen. Inder jetzt herrschenden, gelinder»Bedeutung bezeichnet es denjeni-gen, der sich aus Scherz kleineBosheiten erlaubt, die ihm garnicht, oder doch nur in sehr ge-ringem Grade schädlich und un-recht zu seyn scheinen. DerLeichtfertige erlaubt sich dirnämlichen Handlungen, aber ausMangel an Überlegung und Nach-denken. (S. Leichtfertig. Muth-wiliia.)
clchrsinnig. Flatterhaft,ü. Derjenige, auf denen Gemüihdie Dinge nicht leicht einen star-ken Eindruck machen. V. Leicht-sinnig deutet auf die Gcmükhs-artselbst > Flgtter h aftauf ihreWirkung, nämlich auf die V>rränderlichkeit im Betragen. DerLeichtsinnige handelt ebneviele Überlegung, auch b yden wichtigsten Anaclegcnheilen,weil sie keinen starken Eindruckauf ihn machen; und schlagt ebendeswegen auch den größten Ver-lust sich bald aus dem Sinne.Aus dem nämlichen Grunde ist. erflatterhaft; denn nichts machtauf ihn einen so starken Eindruck,daß derselbe dauerhaft seim konnte,eid. Reue. ü. Die unange-nehme Empfindling über etwas,was man selbst gekhan hat. V.Leid bezeichnet bloß diese Em-pfindung selbst; Reue gehet aberzugleich auf ihre Ursache. DennReue wird nur gesagt, wenndas, was uns schmerzt, etwasist, das wir selbst getban haben.Hingegen Leid bezeichnet einesolche unangenehme Empfindungauch alsdann, wenn ein Zufall,oder eine freye Handlung Anderer
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