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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
Entstehung
Seite
252
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Lei

2'2

Ler

Li« Ursache davon ist. T- thotuns leid und reuet uns, wenn»ir jemanden belcidigk haben,i ber den Tod ein cs Freundes/Leu uns «in unaluck.icher Zakallentreißt, tragen wir Leid- W-rkönnen aber nicht sagen, daß die-ser Tod uns r e n e.

Leihen, vorschießen. Vor-st recken. Ans legen, ü. Ieemaudcn etwas zum Gebraucheunter der Bedingung überlassen,Laß er »ns eben so viel wic-er igebe. V-L c i h e» » welches sonstauch mit Erborgen sinnver-wandt ist, bat di-r die BedeutungLe- Gebens. In dieser Bedeu-tung ist es das aitaemcinste vonden angenidrten Wörtern» »ndwird sowodi reu verbrauchbarenSache», als auch von andern,»na a.^ch daun ge agr. wenn derRädere das nämliche Iad:r:duo.m,das wir ibin leid en» w cd,.-ge-ben muß. Dorschießeu nr.dVor st recken sagt man nur vonverbrauchbaren Sachen, inson-derheit vom Gelbe. Ausserdemhaben diese Wörter den Ncbca-begriss, daß wir das/ was wirverschießen oder vor stre-cken, sAwc und in kurzer Zeitwieder erhalten werden. Den»eigentlich denket Verschießenoiir eine Zahlung, die man demAndern entweder schon schuldig ist,oder doch bald schuldig sevu wird,,.»d d:c man uur vor der Zeit!leistet, wo man dazu »ervstichtttist. So grdco wir bisweilen de»neu, die für uns arbeiten, Vor-stoß. Werstrecken unter-scheidet sich dadurch» daß es nurvom Gelbe, und zwar »nr vonkleinern Summen, Der sch »es

ßen aber auch von ander« ver-brauchbaren Sachen und von gro-ßer!! Geldsummen gesagt wird.Aus legen wird ebenfalls nurvon kleiner« Geldsummen gesagt,aber vra solchen, die jemand ruruns a» einen Dritten bezahlt,ebne daß das Geld durch unsereHände gebet. Wer in unsererAbwesende r einen Brief an unsin Emptang nimmt, der legtdas Postgeld einstweilen aus.

Lenken, bv ende ii. ü. EiucmKdrper eine andere Richtung ge-ben. Lenken wird nur gesagt,sesirn man der Bewegung desKörpcrS eine andere Richtunga:,bt Wende» beißt, draiKörper selbst - e entere Richtungneben; er m. sied re weg ca lodetrno-ou. D.r Ku-'cher lenktlautenden P erde. D n ft-äse>denden Waacu wen der rr bi»weilen, wroa die P erde iche»ausaciranor sind, indem er «dain eine andere Richtung dringt-Mau sagt aber dai n nicht, daßer de» Wagen lenke. Iuuneigcnklichen Sinne heißt daherWenden: eine Sache in eine»andern Zustand versehen, uv)Lenken: ihren Dcräutcrungcndie Richtung geben, die einem ge-wissen Zwecke gemäß ist. DasGluck wendcr sich bisweilen;Go» aber lenkt alle Begebe»»heile» zum Besten.

vrncn. Bcgrtt'rn. Fasse».

Etwas klar crkeuncu, we«o»».an noch keine klare Erkevntiukbatte- V- r) Zum Bcarelidsuud Fassen gehört iickdirendigVerstand; zum Lernen abernicht. Man kann z. B> auch bloßvermittelst des Gedächtnisses etwasaus'

st

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