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Leg
Gedanken'leere ist der gänzlicheMangel in Me'anken.
Lege» Seyen. Ereilen, ü.Einen Ke-iper dergestalt an einenOrt billigen, daß er ruhet. V.Man stellt aber das, waS manzum Stehen bringt; man legtLas, was man zum Liegen,und setzt das, was man zumStehen cder Sitzen dringt.Wenn man des Abends schreibenwill; so stellt man de» Leuch,ter auf de» Tisch, an den.mansich setzen will, lins legt dasPapier oor sich. Mau kann aberauch sagen, Laß der L uchter aufden T sch gesetzt werde. Se-chen schließt bleß das Liege»aus; Stellen aber da« Liegen
E^!„d das Sitzen.
Lehnen. Grützen, li. Machen,daß ein Körper an eimm anderneinen Ruhcpunkt habe und da-durch verhindert werde zu fallen.V. Stützen heißt dies in jedemFalle; insonderheit aber alsiaunwen« der Ruhepunkt des Kör-pers unter ihm liegt: Lehnen,wenn sein Ruhepunkt neben ihnfallt, und seine ober» Theile aufdemselben rnben. Man stütztdie belasteten Zweige eines Baums,wen» man etwas unter diesel-ben stellt, nwranf sie ruhe» kön-nm. Man lehnt aber einenSpaden an einen Baum. OerRuhepunkt, worauf alsdena seinecbern Theife sich stützen, liegtnicht unter dem Spaden, sondernneb:n ihm, in dem B ume-
Lehren. Unterrichten. Un-terweisen st Kenntnisse mit-tbeilen. V. Lehren bezeichnetdiesen Begriff ganz allgemein,und wird auch von dsm gesagt,
Leh
der Wahrheiten vertragt, ohnedie Absicht, gewisse bestimmtePersonen dadurch bilde» zu wol-len. Diese Absicht schließt lln-terrichten und Unterwei-se» allemal ein. Kant lehretin seinem berühmten Werke dieCritik der Vernunft; er hat esaber dabey mit keiner bestimmtenPerson zu thuu. Seine Schriftist für jedermann» der sie lesenwill und kann: Wir unterrich-oder unterweisen aber denje-nigen ; dem wir Kenntnisse bevzu-bringen suchen. — Di« Heydenletzt,rn Wörter unterscheiden sichdadurch, daß Unterrichtenaus theoretische, Unterweisenauf practische Keuutniffe gehet.Denn unterweisen heißt, sei-ner Abstammung »ach: durchWeisen oder Zeigen jeman-dem elwas heybringei:; und die-ses kann nur bey dem Practische»der Fall seyn. Unterrichtenhingegen, welches von dem al-ten Richten, erzählen, h.r»kör. mt, deutet Kloß >/e Mikibei-luug gewisser Keuntuisse an. Manunterrichtet jemanden ln derMetaphysik, und nnterwei«set ihn ,m Klavicrspielc». Manunterrichtet jemanden oou derEntdeckung eines neuen Planeten,aber mau uurerweijet ihnnicht davon.
. c h r li » g Schüler. Iun <8 cr. Zögling, ü. Eine Per-son, die unterrichtet wird. V-E li Lehr ling ist, vermöge derEtymologie, derjenige, der voneinem AndernUnierricht empfangt,und zwar nur so lange alF dieZeit des Unterrichts dauert. EinSchüler ist derjenige, der ineiner