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ne erdigteu oder andere Thüleenthalt < wodurch er zum Tnnkenun tauglicher wird, und beyde,Wein und Geschirr, sind alsdannrein. — Da nun eine Flüssig,keit, die keine crdigte» oder anderefeste Tbeile enthält, ihre natür-liche Durchsichtigkeit hat! so be-deutet lauter auch das Klareund Du chsichtige. Eine lau-tere Luft ist eine durchsichtigeuii-' belle.
Lebend Lebendig, ü. WasLeben bat. V. Lebend beißtdies in jedem Falle; Lebendigalsdann, wenn cs sein Lebendurch Tkatigkrit oder Wirksam-keit im hohem Grade äußert. Da-her wird auch in dem uncigentli-chen Sinne z. B. eine Erkennt«»>iß lebendig genannt, wennsie merklich auf den Willen wirktu»d Handlungen hervorbrinqt
Leblos Todr. u Was keinLeben hat. V. Leblos heißtalles w's kein Leben Hatz todtaber dasjenige, was einmal ge>lebt, und zu leben aufgebbrt hat.E>n Stein ist leblos; einMensch, der gestorben ist, istleblos und todt.
Leer Ledig ü. Was nichtsenthalt. V Leer bezeichnet die-sen Begriff schlechthin. Ledigheißt eine Sacke, sofern sie nichtsei thalt, wodurch sie geh udcrtwird, etwas anders aufzunehmeu.Der Platz ist leer, heißt bloß:es sitzt niemand darauf. Er istledig, will sagen: ein jederkann sich darauf setzen. — Die-sen Unterschied beobachtet auchder uneigcntliche Gebrauch. Ei-ne Frauensperson ist ledig,wenn sie noch mit niemandem ei-
ne eheliche Verbindung eingegan«gen ist, wodurch sie verhindertwüide, mit einem Andern einesolche Verbindung zu schließen.Wenn alsdann auch ihre Zunei-gung noch ledig ist, so hatnoch niemand dieselbe gewonnen,so, Laß ein Andrer sie gewinnenkan». E-ue leere Zuueigunzaber würde eine Zuneigung ohneRealitär seyn.
Leer, wüste. Lde. ü. Sobeißt ein Ort, der nichts enthält.V. Leer cheißt ein solcher Ort,soiern überhaupt keine Gegenstän-de darin sind. (S.. Leer. Ledig.)Wüste, sofern er deswegen nichtbewohnt werden kann; Öde, so-fern er nicht bewohnt ist, wenner auch bewohnbar wäre. (G.Einöde re.) Eine Gegend istöde, wenn sie leer ist vonMenschen, wie z. B. die afrieaui-sevcu Sund wüste n, wo keineMenschen wokueu können.
Lec.-c Lücke, u. Finden daStatt, wo nichts ist. D- Leerezeigt bloß an, daß an einem ge-wissen Orte nichts vorhanden scy.Hingegen Lücke (von Loch,Öffnung) bedeutet eine Leerezwischen de» Tbeile» eines Din-ges oder einer Reihe von Dingen.Eine Lücke setzt also immer an-dere Dinge voraus, zwischen wel-chen sie Statt findet. EineLcerekann auch Sa seyn, wo gar nichlSist Wenn in der Schlacht eini-ge von den Streitenden fallen; soentst.ben Lücken (leere Stellen)in ihren Reihen. Leer ist auchein solcher Platz, wo gar nichtsist. — Eine Lücke entsteht inden Gedanken, wo ihr Zusammen-hang unterbrochen wirs. DieGe-