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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
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Kei

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che, wenn er aus dem hinter»Munde spricht. Der Schlundist die Speiseröhre zwischen ihremAnfänge und dem Magen, durchwelche die Speise» verschlungenwerden. Deswegen bedeutet auchSchlund im uueigentlichen Sinneeinen engen Durchgang in einenAbgrund. (S. Abgrund. Schlund.)

Keifen. Schmälen. Schel«reu Seinen - Unwillen über je-wurden durch Worte ausloffen.V. Man keift mit dem verge-genwärtig ist, man schmältaber auch auf Abwesende undschilt sie. Las Schmälenund Sckelten geschieht im Zor-ne, das Keifen auch aus üblerLaune; wie schon die wabrschcin,lichste Ableitung dieses Worts vonKeibiok, zänkisch andeutct. Auchunterscheidet sich Keifen nochdadurch, daß es nur von einemHoher» gegen einen Niedrigemgeschehen kann- Schmälenund Schelten sind dadurch ver-schieden; daß das letztere stärker >ist, als dar erste. Denn S ch m ä-l e n ist ohne Zweifel das Verklei-nerungswort von Schmähen;und Schelten kommt wahr-scheinlich von Schall her, unddeutet daher auf einen heftigenZorn, der laut wird, und sichin -MaLenbe Worte ergießt.

Lennen. Bekannt sepn.Keunrniß habe». Bekannt-schaft haben, tl. Eine klareVorstellung wovon habe». V«Kennen ist der allgemeinste vondiese» Ausdrücken Man sagtdaher in jedem Falle, daß wireine Sache kenne», oder, daßuns dieselbe be ka n n t sei), wennwir eine klare Vorstellung von ir-

Ken

gend einem Merkmale derselbe»haben. (S. Erkennen re.) Wennwir'abcr mitdecSache bekanntsepn sollen, so müffcn wir sienäher kennen, und mchr vonihr wissen, so daß wir sie leichtvon andern unterscheide» und sieihrer Natur gemäß behandelnkbnnen. Wenn ich einen Men-schen einmal gesehen habe, sokenne ich ihn, aber ick di» nochnicht mit ihm bekannt. Ei-ne Kcnutniß babeu wir voneiner Sache, wenn wir deutlicheund aussüyrliche Begriffe von ih-ren inner» und äußern Bestim-mungen haben- D.r gemeineMan» kennt mehrere Metalle,und i st mit ihnen bekannt; derChemiker aber hat eine Kennt-niß davon. Bekannt-schaft haben unterscheidet sichdadurch, daß es nur in Bezie-hung auf Personen gesagt wird,und zwar »nr dann, wenn wirmit ihnen Umgaug haben,iiennzcichen. Abzeichen,ur crk m «r I) l. ü. Alles das aneinem Dinge, woran man cs er-kenne» kann. V. Merkmahlbezeichnet diesen Begriff ganz all-gemein. (S. Achten. Merlen.)Ein Abzeichen ist ein solchesMerkmahl eines Dinges, wo-durch es von andern verschiede»ist. Denn das A b zeigt hier eineSen erung von andern Dingenan. Außerdem wird Abzeichennur van in die Sinne.fallendenMer km ah len gesagt. Dasgründet sich auf die ursprünglicheBedeutung von Zeichen, wo-nach es so viel ist, als Bild. Esist ein Merkmahl und ein Ab-zeichen eines Pkerdes, wen» c-cinen