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Hülse. Schale. Schelfe.Schote, ü. Äußere Bekleidun-gen gewisser Tbcile von Pflanzenoder tbierischen Körpern. D.Schale hat die allgemeinste Be-deutung. Denn fein Stamm istohne Zweifel in den nordischenDialecten 8K-Ir, bedecken. Esbezeichnet daher nicht bloß Beklei-dungen von Pflanzentkeilc», wiein Apfelschale; sondern auchvon thierischen Körpern, wie eineKrcbsschale. Hülse wirddagegen von thierischen Körper»nickt gebraucht. Ferner sind H ü l-sen immer biegsam, Schalenkönnen auch hart scyn, wie z. B-die äußere Schale einer altenEiche. Endlich bekleiden die Hül-sen nur den Saamen der Pflan-ze», Schalen aber auch andreTheile derselben. Insonderheitnennt man Hülsen solche Saa»menbchältnisse mancher Pflanzen,die aus zwey länglichen, durchzwei) Nahte an einander gesetztenStücken bestehen, worin der Sau-me befestigt ist; und die Saamendieser Pflanze» heiße» Hülsen«fruchte. In der Naturgeschich-te werden von den Hülsen dieSchoten lo unterschieden, daßman Hülsen sagt, wenn derSaame nur allein an der Ober-nath, Schoten, wenn er wcch-selsweise an der eine» und der an-dern sitzt. Die Erbsen habenHülsen» der Hederich hat Scho-te». Im gemeinen Leben aberwird auf diesen Unterschied nichtgesehen. — Schelfe» sind wei-che Bekleidungen (Schale oderHaut), nachdem sie abgeschültssnd; z. B. die avgeschaltcn Scha-le» von Kartoffeln, oder die ab-
gegangcnc schuppige Haut von ei-nem Glicde des menschlichen Kör-pers. Das Wort ist aus Schel-me entstanden, und dieses ansGckelle, welches die niederdeut-sche Form von Schale ist.Humanitär. Menschheit.MensckMichkc i t. u. Dasje-nige, wodurch sich der Menschvon den chm verwandten Wr.se»unterscheidet. V. Menschheitwird zuvörderst in der Bedeutunggebraucht, daß es Len Inbegriffder Mensche» anzcigt. Man sagtz. B. Geschichte der Mensch-heit, d. i. des menschlichen Ge-schlechts. Alsdann aber ist die-ses Wort mit den beydcn an-dern nicht sinnverwandt. AlleinMenschheit bedeutet auch denInbegriff der wesentliche» Stücke,die zusammen das Wesen einesMenschen ausmachsn. Da nunin diesem abstrakten Begriffe dieSchranken und Unvollkommcn-hriten nicht mit gedacht wer«-den, die sich in Len einzelne»Menschen suchen; so ist dieMenschheit ein Ideal, dasin keinem Menschen rein cxistirt,dem sich der Einzelne nur mehroder weniger nähert. — Zu demWesen de» Menschen gehören abernicht allein solche Stücke, die ihmeigenthümlich sind» sondern auchsolche, die er mit andern, höher»oder niedriger», Wesen gemeinhat. Was ein; eigenthümlickeEigenschaft des Menschen, oder ei-ner solchen gcmäß ist, heißtMenschlich, und der Inbeg! iffdieserLigcnschaften ist dieM e n s ch-lichkcit. Zn der M ensch lich-keit gehören daher zuvörderst dieVollkommenheiten, wodurch sich
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