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griff einer Absicht einschließt, istdaraus klar, weil der Höhlen-de sich erst zu dem Orte hinbe-geben muß, wo die zu höhlendeSache sich befindet.
Höhnen. Spotten, ss. Un-günstige Urtbeile über Andre zuerkennen geben, um ihnen wehezu thu». V- Der Spottendewill den Vers p v t t ete» lächer-lich macken, er sucht sich und An-dre, durch Bloßstellung der wah-ren oder vermeynten Unvollkom-menheiten desselben, zu belusti-gen. Auf diesen Begriff führtschon die Abstammung. DennSpott ist ohne Zweifel mitSpaß verwandt. — Hingegender Höhnende will tiefe Ver-achtung des Verhöhnten aus-drucken und errege». Daher istauch das verächtliche Naserüm-pfen eine gewöhnliche Gebchrdedes Hohns. Auch aus diese Be-stimmung scheint die Etymologiezu führen. Denn wahrscheinlichist Hohn mit dem lateinischenbonos verwaudt, das ursprüng-lich als ein Mittelwort Ehre undSchande bedeutet hat.
Horchen. Lauschen. Lauern,u. Etwas heimlich mit gespann-ter Aufmerksamkeit zu bemerkenstreben. V. Horchen ist dieVerstärkung von Hören, undwird daher nur gesagt, wenn mandurch das Gehör etwas zu bewer-ten strebt. — Lauschen gebetso wohl auf das Hörbare alsSichtbare. Ursprünglich hat essich frcylich nur auf.as Hörbarebezogen. Denn es kömmt hervon Losen, höre». Allein die-ses Wort ist in der Bedeutungdes Hörens längst veraltet, und
daher jener Nebenbegriff in Lauscheu verschwunden. — Da derLauschende sich ganz still un-ruhig verhalt; so wird Lausche,,auch in der Bedeutung genom-men, daß es heißt: einer stillenRuhe pflegen. Nach dem Mit-tagseffen pflegen Manche auf demSopha eine Weile zu lauschen.
Lauern, das im Niedcrsäch-sischen Luren lautet, scheint voneiner Wurzel hcrzukommen, dieLue», sehen, gelautet bat. Da-her ist dieses Wort, allem An-sehen nach, ursprünglich nur vondem gebraucht worden, der et-was durch das Gesicht wahrzu-nehmen strebt. Allein wegen derVerdunkelung der- Stamuus istdiese eingeschränkte Be euiungdesselben verallgemeinert. Mansagt Lauern so Wohl von dem, !der etwas zu hdren, als von dem, ider etwas zu sehen strebt. Der .Unterschied dieses Worts vonLauschen besteht darin, daßder Lauschende so wie auchHorchende etwas wahrzuneh-meu strebt, was bcre.ts gegen-wärtig ist, der Lauernde hin-gegen mit Ungeduld auf etwaswartet, was erst kommen soll.
Huhn. Henne. U. Das Weib-chen von dem Geschlecht des Hüh-nerviebes- V- Huhn bedeutet .auch Liese ganze Thierart, wie !schon der gewöhnliche AusdruckHühnervieh, der auch die Hahnemit unter sich begreift, anzeigt.Eine Henne ist nur das Weib-chen davon, und zwar, wenn sieso groß ist, daß sie Eyer legenund brüten kann. Bis dahinheißt sic auch ein junges Huhn
Hülse- ^