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guten und edlen Empfindungen.Ein gefühlvolles Her; liebt eine»redliche» Freund mit Wärme.—Hitze ist «in hoher Grad vonWarme, und wird auch unedlenEmpfindungen beygelegt. Wennjemand z. B- auf eine niedrigeund unanständige Art m Iorn ge»ratdc» i»t, so lagt man auch: ersey inHitzc geratden. Die Vey»
' Wörter Heiß und Hitzig un-terscheide» sich dadurch, daß Heißnur den Empfindungen, Hitzigauch den Handlungen beygelegtwird. Seine heiße Liebe sporn-te >dn an, alle Anstalten sehrhitzig zu betreiben. — Feuerbez icknet die Heftigkeit undEcbnelligkeit der Bewegungenoder der Handlungen überhaupt.Ei» feuriger Geist verrichtetalles mit der Schnelligkeit desBlitzes, und seine Geeankcn undBegierden gehen eben so schnell»vn einem Gegenstände zum an-dern über.
Hoch. Groß. Erhaben, ü.Was verglerchungswrise viel ent-hält. D. Wenn zuvörderst vonausgedehnten Dingen die Redeist, so bezeichnet Groß die Viel-heit der Tbeilc eines solche» Din-ges nach allen ihren Dimensionen;Hoch nur die Vi.Ihcit seinerTkeiie von unten nach oben. EinThurm, dessen Ausdehnung vonUrnen nach oben viele Ellen ent-halt , ist groß und hoch. EinZimmer aber, was nicht hochist, kann doch groß seyn. Er-haben ist -in ausgedehnter Ge-genstand, sofern wir seine Gren-zen nicht überschaue» können, so-fern er also für unsre Anschauungunendlich zu seyn scheint. Ein
unabsehbares Gebirge, das seinHaupt in den Wolken verbirgt,ist erhaben. — Wenn vondem Unfinnlichsn die Rede ist, sowird Alles groß genannt, wasvrrgleickuugsweise viel enthalt,wie z- B eine Kraft, die vieleGrade enthält Daher wird großsowohl von dem Guten als vondem Bösen gesagt. Es kann auchgroße Fehler und Laster geben. —Hock hat de» Nebenb'griff LcSschwer zu Erreichenden. und wirddaher nur von Voukommcnd«tengesagt, weil große Vollkommen-heiten schwer zu erreiche» sind.Ein Mensch lanu große aberkeine hob« F.hler an sich haben.Dieser Vebenbegriff gründet sichdarauf, weil rin körperlicher ho-her Gegenstand schwer zu erstei-gen ist. — Erhaben nenntman das, was unerreichbar un-ermeßlich groß zu seyn scheint,und gebraucht diesen Ausdruckebenfalls nur von Dingen. siedurch ihre Realitäten groß sind.Es giebt erhabene Tugenden,aber keine erhabene Laster.
iochsinnig. Scolz. ü Wereine große Meynimg von selbenVollkommenheiten hat V. Stolzist ein jeder, der dies« Msnnuughat. Hvchsinnig aber heißtnur der, der sich zugleich durchdiese Mttinuug autrcib-n laßt,alles Erniedrigende zu fliehen, undnach allem Edlen zu strebe» E>»solcher hat alio Sin» für dasHohe, worunter hier das Erle,schwer zu Erreichende verstandenwird. (S. Hoch rc.) Der Stolzkann auch gemein, beleidigendoder lächerlich seyn.
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