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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
Entstehung
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Hin

zum Zweck hat. V. Man ver-titelt eine Handlung, sofernman macht, daß sie den beabsich-tigten Zweck nicht erreicht. Manhintertreibt sie, sofern manmacht, daß die Handlung selbstnicht wirklich wird. Wer einVorhaben hintertreibt, der ver-eitelt eS zugleich auch. D'im,wenn eine Handlung nicht wirk-lich wirb - so kann sie auch dieWirkung nickt hervorbringcn, diedadurch hervorgebracht werdensollte.

Hinzusetzen. Hiiizukbun.«5 in; ufügen. Bc-seizen.Bey fügen, ü. Machen, daßzu einer Sache noch etwas hinzu-kömmt. V. Hinzntbun be-zeichnet diese» Begriff ganz allge-mein. Hinzu setzen hat den Ne-benbcgriff einer gewisse» ordentli-chen Stellung. Denn Setzenwird im eigentlichen Sinne gesagt,wenn man einem Körper eine ge-rade, senkrechte Stellung gicbt.Man setzt Baume im Garten,man setzt Leuchter auf denLisch re. Hinz »fügen hataußerdem noch den Nebenbegriff:daß das Hinzugesetzte zu dem übri-gen paffe. Denn Körper, die ineinander gefügt werden, passenzu einander. Wer den Inhalteines Buchs bey der zweyten Aus-gabe mit einigen Gedanken ver-mehrt bat, der bat zu demselbenetwas hinzugethau, diese Ge-danken mögen nun zn den übri-gen paffen oder nicht, und mögennach einer gewisse» Ordnung ge-stellt seyn, oder nicht. Sind sieaber! nach irgend einer Ordnunggestellt, z. B. immer an das En»

Hih

de der vorhandenen Abschnitte: sosind sie hinzngesetzt Undwenn sie nun außerdem noch zuden übrigen Gedanken passen, et-wa Folgerungen aus ihnen sind,so sind sie hinzugefügt.-Bey setzen und Veyfügenunterscheide» sich von Hinzu-setz en und Hin zu füge» blcßdadurch, daß sie noch die St llebezeichnen, die das Hi »zuer-setzte oder Hinzugetü.itebekömmt; nämlich bey oder ne-ben dem, was schon vorhandenist, nicht darnnt.r m d nicht dar-über. Unter einem Briefe sitztman seinen Nahmen bi »zu abernicht bey- Hingegen am Ran-de eines Manu,cripts werde» oftAnmerkungen beygesetzt oderbeygefüg t.

itze. Feuer. Wärme, si.Entbundener und also empfindba-rer Wärmestoff. V. Fe» erheißt der entbun vue Wärmestost,sofern er sichtbar ist, insonderheit,sofern er in eine Flamme auj-brichr, wo er dann in der stack-sten und schnellsten Bewegung ist.Wärme und Hitze wird er ge-nannt, sofern er. dem Gefühl em-pfindbar ist; und zwar mit demUnterschiede, daß die Wärmealsdann Hitze heißt, wen» sieso stark ist, daß sie dem Gefüh-le beschwerlich uud schmerzhaftwird. Nach den angegebenenUnterschieden richtet sich auch deruncigentliche Gebrauch dieserWörter- Man nennt einegewisse Lebhaftigkeit der n»nern Empfindungen Wärme,so lange sie nicht so stark ist, daßsie unangenehm wird; und ge-braucht diesen Ausdruck nur vonguten