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daß sie in demselben gegenwärtigsey; ein Glaube, der ganz natür-licb verursacht wurde durch dengeheimnißvoll n Schauer, denman in dem Dunkel der alten,hohen und dickten Baume cm-Pfand. Das Wort Hain hatdaher etwas Keyerliches durch denNebenbegriff des heiligen undschauervollen Dunkels, das darinherrscht; und ist deshalb für die
^ Dichtersprnche sehr brauchbar. —Forst kömmt her von dem la-teinischen korekum des Mittelal-ters, und bedeutet daher einenWald, oder einen Theil davon,der ^as Eigenthum einer Person,und also außerhalb (soris) desgemeine» Gebrauchs ist. Werüber einen Wald die Forstgerrechtigkeit hat, der bat das ausrschlicßende Recht, in demselbenHolz zu fallen.
Heil. Ganz. ü. Dasjenige,woran kein Theil fehlt. V- Heilsagt man nur, wenn von solchenDingen die Rede ist, die der Zeitoder dem Raum- nach ausgedehntsind Ganz wird in allen Fal-len g b'aucht, auch wenn von ei-ner unausaedehuten Größe dieRede ist, deren Theile Gradesind. Man sagt: die heile undganze Welt, die heile undganze Nacht. Hingegen sagtman nicht: er hat die heileKraft seines Witzes .erschöpft,
, sondern: dieganze- — AusHeil, oder vielmehr aus der nie-derdeutschen Form Hel, hat dishochdeutsche Mundart Hell ge-macht. Man sagt: die HelleMenge, anstatt: große Menge,woran nichts fehlt. — Ausser-dem deutet Heil auf den Ne-
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bcnbcgriff des Unverletzten u«dUnbeschädigten. Denn cs ist eineVerletzung und Beschädigung ei-nes Dinges, wen» man ihmTbeile nimmt, die zu seiner Voll-kommenheit gehören.
Heil. Glück, u. Lin angeneh-mer Zustand, und das, was ihnverursacht. V. H e i l (aber nichtGlück) hat den Nebeubegriff ei-ner Befrepung von einem unan-genehmen Zustande. Dies erhel-let theils aus dem NebemvorteHe i l, unverletzt (S. d. vor. Art.),theils aus verwandten Wörter«,z. B. Heilen heißt, von einerKrankheit befreyen; der Hei-land befreyet von Sünde undVerdammniß. Außerdem gehetGlück ans den Genuß äußererGüter, die vom Zufalle abhäa-gen (S. Glückselig re.); Heilaber mehr auf den Genuß innererGüter. Das beste Glück dieserWelt kan» daS Heil der Seelenicht ersetzen.
Heilen. Luriren. Genese»,ü. Heilen und Curiren kom-men darin überein, daß sie dieHandlung desjenigen anzcige»,der sich bemühet, einen Kraule»wieder gesund zu machen; Ge-heilt werden und Genesenaber darin, daß sie das Gesund-werden selbst bezeichnen. V. Cu-rircn (von cur-re, besorge«)bedeutet bloß das Anordnen uudAuwcndsn der Mittel zur Wie-derherstellung der Gesundheit desKranken. Heile» hingegen wei-set zugleich auf den glückliche»Erfolg dieser Mittel. Den» eSkömmt her von heil, unverletzt.(S. Heil- Gm» ) Er hat Jahrund Tag an dieser Krankheit cu-rirt,