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sich ist der, der nichts verwcn-dct, wovon er nicht Nutzen undG winn erwarten kann. (S. d.vor. Art.) — Der Haushäl-terische befleißigt sich aller derSparsamkeit, die zu einer gutenHaushaltung nothig ist.
Hecken. Brüten, ü- DieseWörter gebraucht man von Vö-geln , die Junge zur Welt brin-gen. V. V rüte n bedeutet aberbloß das Sitzen des Vogels aufden Eyern, wodurch, vermittelstseiner Warme, die Jungen ausden Eyern entwickelt werden. Zudem Hecke» gehört außerdemnoch das Begatten, das Nistenund das Eyerleg.n. — Wahr-scheinlich ist Hecken von Heckeabgeleitet, weil die Vogel in He-cken und Gebüschen zu Heckenpflegen. — Durch eine Synec-doche wird Hecken und Brü-ten fnrHcrvorbringcn überhauptgesagt. , Er hat einen Plan aus-geheckt, oder aus gebrütet.
Heerführer. Feldherr Her-zog. Anführer, u. Derje-jcil'.ge unter eurer Menge, demdie übrigen folgen. V. 'Em A n-führer ist jeder, dem Andrefolgen, es mögen viele oder we-nige sein,, sie mögen unter sei-nen Betehlen stehen oder nickt,und mpge» eine friedliche oderfeindliche, eine gute oder böseUnternehmung Vorhaben. — LinFeldherr führt ein Kriegshccr,das unter seinen Befehlen stevt,bey kriegerischen Unternehmungenan. Feld bedeutet hier Schlacht-feld. — Ein Heerführer istjeder» der an der Spitze einergroßen Volksm »ge steht, dieseinen Befehlen untergeordnet ist.
Denn H e er bedeutet überhaupt
c:ne große Menge, und wird auchvon Tbieren gesagt, die Haufen- !weise zücken. Ein Heersüchrer fkann also auch ei» Anführer ei-ncr solchen Volksmenge scy», pstkein Kriegsherr ist, und nicht lauf kriegerisch« Unternehmungen !ausgehet. So war Moses derHeerführer des JsraclitischeuVolks bc») seiner Auswanderung !aus Aegypten. Wen» aberHeerführer von dem Anfüh- irer eines Kriegshecrs gesagt wird,so bedeutet es den obersten Te- ifehlshaber, dem das ganze Heeruntergeordnet ist, und unter demmehrere Feldherren einzelne iAbtheilungeu des Heeres anfüh- !reu können. — Herzog ist inseiner jetzigen Bedeutung von den ^übrigen Wörtern leicht zu unter- ischeiden. Ursprünglich aber de- !deutete es eine» Kriegsairführcr, ^de» sich die alten deutschen M- !kerschaften oder die großer» Ab- :theilungen derselben bey ihrenFeltzügen aus Len Tapferste» er-wählten- Es kam also mit Feld- >Herr überein. ^
Zefcen Binden. Rnüpfen. s1). Körper so vereinigen, daß sie Ifest zusammen gehalten werden, iV- Binden bescichnet zuvor« :dcrst dieses Vereinigen überhaupt 'und sodann insbesondere ein sei- icheS, daü kein Heften undKnüpfen ist. DaS Knüpfen !aber geschiehet dadurch, daß man !Knoten macht, und das Heften idadurch, daß mau die Körper,die man vereinigen will, in Be< jrükrung bringt und vermittelst ei- fnes dritten bewirkt» daß ne an §einander haften. Man knüpft §zwc»