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sei, Inhalt »ud einen hohen orien-talischen Schwung habe,,/ so wer-den auch überhaupt solche lyrischeGedichte Psalme genannt, dieeine religiöse Farbe und einen vor-züglich hohen Flug haben.Deschäfrseräger. Bevoll-mächtigrer. ü. Wer im Na-men eines Andern etwas verrich-tet. V. Der Bevollmäch-tig t e hat dazu ausdrücklich Voll-macht bekommen. Bey dem Ge-schäftsträger ist das nicht im-,mer der Fall; sondern es kann seyn,daß er die Einwilligung desjeni-gen bloß vecmuthet (prnetumir),in Leffen Namen er handelt (ne-xoriorum xeltio, nach der Spra-che des römischen Rechts).Geschirr. Gerärh. ü. Be-wegliche Werkzeuge zum äußernGebrauche im menschlichen Leben.A. Geräth bezeichnet riesenBegriff allgemein. Denn cskömmt her von Rade, Rath,Menge, Sammlung; und bedeu-tet daher ursprünglich jeden Vor-rath von Sachen, die man ge-sammelt hat, cs se» zu welchemZweck es wolle. — Geschirre,heißen nur solche tragbare Ge,räthe, worinandrrDinge; z.B.Speisengethan werden. L-llerundSchüsseln gehören z, dem Tisch-geschirr; Messer und Gabelnaber nur zu dem Tisch gerät he.Geschirr. Faß. Gefäße,ü- Bewegliche, hohle Körper,worin man Flüssigkeiten aufbe-halten kann. V. Geschirreheißen , insbesondre die kleinernund slachern; Gefäße die grö-ßern und liefern. Teller sindGeschirre, die Gcräthe beymBrauen sind Braugefäße. —
Faß hieß sonst jedes Gesäß st,fern es etwas faßt. Jetzt vmstebt man darunter nur ein solche;,dasaus hölzernen Stäben besteht,die durch Reife verbunden sind.Gesinnung. Siiiilesnrr. st.Was einem Menschen in stst,-,,'zukdmmt, als er gewisse Mari«men bey seinen freyen H 'iitlun,gen gewöhnlich befolgt. V. Sei-ne Gesinnung besteht «derdarin, daß er diese Maxime»wirklich bat; und seine Sin-nesart darin, daß er eine Fer-tigkeit in denselben hat. E« isteine böse Gesinnung, wen»jemand die Maxime hat, Andre idurch Verstellung zu hintergebe», !sobald er glaubt, dadurch eine»Vorlbeil erlangen zu können; undwenn ihm diese Maxime zur Fer-tigkeit geworden ist, so ist seineSinnesart böse.
Gesittet. Sittlich. Sitt-sam. ü. Diese Wörter bezeich-nen die gute Beschaffenheit freyerHandlungen, ingleiche» auch sol-che Menschen, deren Handlungendiese Beschaffenheit haben. V.Sittlich bezeichnet zwar über-haupt alles, was von dem freyenWillen abhangt, cS sey gut oderböse. Aber man nimmt es auchin der eingeschränkteren Bedeu-tung , daß es nur das Gute be«zeichnet und setzt ihm dann das ^Unsittliche entgegen. — De» ^Gesittet unterscheidet sich !Sittlich so, daß das letztere die -innere moralische Güte der Hand- -lnngen ausdruckt, das erstereabec !die gute Beschaffenheit des ä»- '
ß er n Betragens, oder der außer« ^
Sitte» anzcigt. Tin sehr böserund unsittlicher Mensch kan»