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«es Wagens, wenn sie über einenharten Boden fahren, verursachtwird.
Gerecht. Billig. U- Wer nie«mandes Rechten zuwider handelt,so wie auch das, was ein solcherthut. V- Gerecht heißt ur<sprünglich alles, was dem gemäßist, dem cs gemäß sepn soll. EinKleid ist mir gerecht, wenn esmeinem Körper angemessen ist.Daher nennt man überhaupt den-jenigen gerecht, dessen Hand-lungen mit den moralischen Ge-setzen übercinstimmen. Den» die-sen Gesetzen sollen die Handlungengemäß seyn. , Diese allgemeineGerechtigkeit erfordert alsonicht bloß, daß wir unsere Awangs-pflichten gegen andere beobachten,und also ihre A chte nicht ver-letzen, sondern daß wir auch un-sere Gewissenspflichten, oder diePflichten der Menschenliebe gegensie zu erfülle» suchen. Das erster«allein fordert die G creck tig kei tim eigentlichen Sinne. —Billig wird derjenige genannt,der nicht allein niemandes Rechteverletzt, sondern auch die Aus-übung se ner Rechte so mäßigt,wie es die Pflichte» der Menschen- 'liebe erfordern. Wer sich meineunoerschuldete Noch zu Nutzemacht, und höhere Zinsen von mirnimmt, als er von Andern bekom-men kann, der handelt zwar nichtungerecht, indem er das Rechtbat, sein Geld zu verborgen, un-ter welchen Bedingungen er will.Aber er handelt unbillig, in-dem er sein Recht so auSübt, daßes den Gewisscnspfltchteil zuwiderist.
Gering. Schlecht. ü. Das-
jenige, dessen Vollkommenheitsehrklein ist. V. Sofern ein solche-Ding, wegen des Mangels an !Vollkommenheit nur wenig Werth ?bat, ist cs Gering; sofern ei !unbrauchbar, oder unaiigenchvr, >oder schädlich ist, ist es Schlecht, iKartoffel» sind eine geringeKost; denn sie sind nicht kostbar, iBrodt, was nicht ausgcbackc» !ist, ist eine schlechte Kost;denn es ist schädlich. — Ur-sprünglich war Schlecht so-viel als gerade, oder eben. Dar-aus entstand zunächst die Beten- !tung : einfach, kunstlos. So sagt !man z. B. noch jetzt: er gehet ^recht und schlecht gekleidet; !anstatt: recht und einfach oder ikunstlos. Aus dieser Bedeutungist dann endlich die jetzige böseentstanden, wonach Schlecht ^dasjenige anzeigt, was so einfachist» daß ihm auch die nothige !Vollkommenheit fehlt- Die ehe- >malige gute Bedeutung von iSchlecht bezeichnet der gegen- !wärtize Sprachgebrauch durch !Schlicht. Eine schlichte !Kost ist eine solche, die nicht künst- jlich zubcrcitet ist.
>er». willig, u. Wer etwasgern oder willig thut, derthut es, ohne dazu gezwungen zu >sevu. V. Willig hat weiter >keinen Ncbcubegriff. Es zeigtbloß an, daß es mein eigner Wille -sey, das zu thun, was ich thue.Wer aber etwas gern Ihut, derthut es nicht bloß aus eignem ^Willen, sondern auch mit Der» !gnügcn. (S. Frciiwillig :c>). -Wenn cs zur Erhaltung des ke- 'bens nothwcndig ist, so unter« 'werfen wir uns willig einerschmerz-