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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
Entstehung
Seite
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Fah

die erforderliche Sorgfalt und An-strengung seiner Kräfte anwcndet.Er läßt zi; viel nach 00:1 die-ser Sorgfalt und Anstrengung.Ein nachlässiger Anzug istei» solcher, auf den nicht die nbrthigs Sorgfalt gewendet ist.Fahrlässig ist derjenige, derauf die vorkommeiiden Gegenstän-de die erforderliche Tbatigkcit dar-um nicht wendet» weil seine Auf,merksamkeit keinen Gegenstand ge-hörig scstdalt, sondern gleich wie-der fahren läßt, sobald ihr einanderer aufstbßt. Kinder sindsahr! ässi g, weil sic ibreAnfmerk-sainkeit noch nicht lange auf einer-ley Sache richten können. Er-wachsene sind cs aus Leichtsinnoder Zerstreuung. Der Fahr-lässige ist nicht nothwendig läs-sig, »och weniger trage oderfaul, sondern er kan» mir Eiferthätig sevn. Aber er wendet als-dann seine Thätigkeit nicht aufden rechten Gegenstand, weil erdiesen zu leicht fahren laßt, odergang vergißt. Auch der Nach-lässige ist nicht nothwendigträge und f a u l. Denn es kannsenn, daß er ans die Dinge die»-biae Sorgfalt darum nichtwende:, weil er von ihrer Nich-tigkeit keine Begriffe hat, oderan» Leichtsinn nicht daran denkt.

Feehren. Streiken,ge». Lampfen. S.te» :c.

Fehlen. Man ne ln.chcn. Enrstehenda fei)'.i, V. Mangeln ist wahr-scheinlich ras älteste von LiesenWörtern, und hat ursprünglichjede Abwesenheit von etwas be-deutet. Jetzt führt cs den Neben-

Feh

begriff: daß diese Abwesenheit eineSache unvollständig oder unbrauch-bar mache, oder unangenehm scy.Fehlen zeigtau, daß etwas nicktda se», was da sevn soWe. Esmangelt mir Geld, wen» ichnicht so viel habe, als meine Ve-dürfniffe^rfordcru, und ich daherLas uuengenchme Gefühl, dieseBedürfnisse nicht befriedigen, zukönnen, empsindcn muß. Esfehlt nur Geld, will lagen: daßnickt so viel vorhanden se» , alsvorhanden seyn sollte. Dies kanndaher auch gesagt werden, wennich übrigens keinen Mangel amGolde leide; z.B. wenn mir etwasvon nuincm Golde gestohlen ist.Einem Wagen mangeln dieRäder, druckt aus: er ist unvoll-ständig und uobrairchbar. Siefehlen ihm, heißt: sic sind nichtda. Gebrochen dcntet aufdie Abwesenheit eines wichtige»und unentbehrlichen Gutes, diewir aus eine schmerzhafte Weiseempfinden. Es geb riebt ihman den notbwcndigstcn Bedürf-nissen. Entstehen, aleich,snr entfernt stoben, heißt:nickt in jemandes Besitz: und Ge-nuss-: sevn. Es wnd daher nurgrdran i-t in Beziehung auf Per-sonen, denen der Besitz oder derGenuß eines Kurs verweigert ist.Das Vergnügen, deine Gesellschaft

griff. Fehlen avcr gebt auchauf die Handlungen, die ansdem Irren entstehen. Ich habemich darin geirrt, daß ich ihn

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R i n-

Ersech- genießen, soll mir nickt ent-

sieben. ^

Gebre-Fehlen. Irre», si. Das Un,

kt. Nicht rechte für das Rechte halten. D.

r.e-cichnet bloß diesen Be-