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und wird nicht bloß von derBewe-weguna nach unten , sonder» auchvon andern gebraucht. Er st ü r z-t e in Las Zimmer hinein, undvon dem Dache herab.
Fallstrick. Schlinge L. EinbicgsamcrKörpcr, worin man etwassannen will- V. Ein Fallstrickist für stärkere Tdiere bestimmt.Denn er ist ein Strick, und alsofester und starker. Eine Scklin<ge kann auch ein dünner Fadensevn» der bestimmt ist, kleinereThiere zu fangen. Hwrnächst batder Fallstrick nicht bloß dieAbsicht, das Gefangene fest zuhalten, sondern auch, cs nieder,zuiverfe» , oder zum Falle» zubringen. Daher legt man den grö-ßer» vierfüßigen Thieren Fall-stricke, und fängt die Vögel inSchlingen. Dieser Unterschiedist auch in dem uneigentlichcn Ge- sbrauche bem-rklich. Wer michbnrch listige Mittel nur in Verle-genheit zu bringen sucht, worausich mir nicht gleich helfen kann,der legt mir Schlingen; weraber dadurch meinen Untergangzu bewirken trachtet, der legt mirFallstricke. ,
Falsch. Unecht. Unrecht.Unrichtig, ü. WaS nicht ist, fwas es seyn soll, oder zu sevnscheint. V. Der Begriff, der inFalsch hervorsticht, ist, Laß dasDing scheine, was es nicht ist,und daher bekriegen könne. Denncs stammt ab von k'Uus und kliere,bekriegen. Unecht hingegendeutet darauf hin, daß das Dingdie Vollkommenheiten nicht habe,die einem Dinge dieser Art zukomrmen muffen. <S-Echt lzEm fal-scher Freund hintergeht uns
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durch einen tauschenden Schein;und seine vorgebliche Freundschaftistunecht, weil sie die Vollkom-menheiten nicht hat, di> ;u einerwahren Freundschaft gehören. —Unrecht heißt das, was seinemZwecke und Grunde gar nicht ge-mäß ist; und was demselben nurnicht durchgängig in allen Stückengemäß ist, heißt unrichtig.Der Beweis eines Satzes ist u n-richtig, wenn auch nur ein Satzdarin nickt wahr ist. Wenn aberjemand Len Beweis eines Satzesmit dem Beweise eines andernSatzes verwechselte, so hatteerden Unrechten Beweis genom-men. — Freye Handlungen sindunrecht, wenn sie den sittliche»Gesetzen zuwider sind Denn rieseGesetze sind die Gründe, denen siegemäß seyn sollen,falsch, verfälscht, ü. Masnicht das ist, was cs scheint, oderseyn soll. V Falsch ist das,was gar nicht ist, was cs scheint,oder seyn soll; Verfälscht das,was zum Tbeil nicht ist, was esscheint, oder seyn soll. FalschesGold ist gar kein Gold. D r-falschtes Gold ist mit schlech-ter« Metalle vermischt,färbe. Farbenmischung.Farbengebung. L -> l «> rlc«ü. löas Lickt, was von der Ober-fläche eines Körpers zurückguvor-fen wird. V Farbe bezeichnetdiesen Begriff allgemein/ und wirdalso auch dann gesagt, wenn derKörper nur einerlcy Licht zurück,wi! ft. Die übrigen Wörter be-zeichnen eine Vereinigung m hrc-rer »infachen Farben. E:u blaue-*Luch hat eine Farbe aber keineFarbenmischung, keineFar-2 r ^ ben»
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