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lend, sondern auch so heftig ist,daß es uns antreibt, Glück undPstickt aufzuopfern, um cs zubefriedigen.
Ehrlich. Redlich. Rechtschaffe», ü- W>r so bandelt,ivie cs Andre zu fordern das Rechtbaben. V- Rechtschaffendruckt dieken Begriff am allge-weiusten aus. Deun cs bezeich-net denjenigen, der so beschaf-fen ist, wie cs reckt ist. Au>ßerdem gebet dieses Wort auchauf die Erfüllung der Gewiffens-pflichtn. Ei» rechtschasse-ner Vater tbut für seine Kindernickt bloß das, was ibm die Ge-setze befehlen, sondern auch daS,wes sein Gewissen verlangt. —Ehrlich gehet bloß auf dieAo angspsticht ». Wer nur diesenicht verletzt, und also nichtsthut, wodurch er seine bürgerli-che Ebre verlieren würde, der istEhrlich. — Redlichkeit istein Theil der Ehrlichkeit.Sie ist die Ehrlichkeit bei)Willenserklärungen. (S. Auf-richtig.)
Ehrlich. Ehrenhaft. ü.Derjenige, dem mau einen gewis-sen Grad von Ebre nicht versagenkann. N.^ E>» solcher tbut nichts,wodurch er diese Ebre verwirkte,und genießt sie daher auch. Aufdas erste zielt Ehrlich (s. d.vor. Art.), auf das andere Eh-renhaft.
Ehrlos. U»'ehrlich, ü. Der-jenige, dem man alle Ehre zu ver-sagen befugt ist. V. Unekr-l i ch Zweiset auf die innere Be-schaffenheit eines solchen Men-schen , wodurch er sich aller Ehreverlustig macht; Ehrlos auf
den wirklichen Mangel aller Ebre.Ein unehrlicher Spieler wirdehrlos, wenn seine Betrüge-reien eutd-ck> werd "
Eid. Schwur Eid schwur,ü. Die stärkste Beibeurung bei)dem, was man für das beüiastehalt- V. Ein Eid ist immer ei-ne Betbcurung Key dem Heilig-sten, und überdem gewöhnlichmit gewisse» Feverlickkeitcn ver-bunden. Ein Schwur kannauch eine B'theuruuq bei) etwassepn, was nicht das heiligste ist,Z. B. Soll mich der Tcm.l ho-len ! Auß.rLem kann d- Wortauch die Handluua des S-r>wö-rens bezeichnen Ei" Eid-schwur ist daher die H.-lwiuugdes Schwdrens eines seitlichenEi 'es.
Eifersucht. Neid Miß-gunst. Scheelsucht ü Ver-druß über das Gute. oas andernzu Lkeil wird. D- Neid heißtdieser Verdruß, sofern er auf derBcaierce beruht, das'Gut wasAndre baben, selber zu besitzen.—Eifersucht ist der Verdruß,den wir darüber empfinden, daßwir Vorzüge» die wir gern aus»schließend besitzen niögtcn, mitAndern theilen müssen. Es giebtnämlich Vorzüge, die ihren Werthverlieren, wenn mehrere daranTbcil nehmen. Dadin gehörtbcsouLers das Glück, was der Lie-bende darin findet, daß er dieGunst der geliebt n Person be-sitzt. Daher scheint auch derSprachgebrauch das Wort Ei-fersucht aut die Liebe einschran-kc» zu wollen.— Mißgunst hatdm Nebcubegriff: daß wir denAndern, der eiu Gut genießt,G desselr