Dar
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Dau
Darstellen. Vorstellen, ü.Etwas wirklich wachen, wodurchjemand eine Idee (oder Dorstel«lung, S. Begriff) bekommt.V. Weil die Dorsylbe Dar aufeinen bestimmten Ort im Raumewo etwas ist, also auf etwas An-schauliches hlndeutet: so ist Dar-steller« ein solches Vorstellen,wodurch eine anschauliche Ideeentsteht. Die Ziffer ; stellt ei-ne Zahl vor, weil sie die Ideevon dieser Zahl erregt; aber siestellt dieselbe nicht dar, weilsie von ihr keine Anschauung gicbt-
Hingegen diese fünf Punkte.
würden die Zahl fünf darü.el-len. Der Moralist macht dieFolge» des Lasters vorstellig,indem seine Beschreibungen deut-liche Begriffe davon erwecken t derDichter stellt sie dar, indemseine Schilderungen eine anschau-liche Idee davon geben.
Dasein. Leben, st. BepdeWörter können die Fortdauer derNatur eines Dinges bezeichnen,D> Leben wirs aber nur vonempfindenden Wesen gesagt, undes ist, wenigstens ursprünglich,eine uneigentlichcBedeutung, wennet auch von Wanzen gebrauchtwird.
Dauer. Zelt. ü. Sofern dieseWörter Übereinkommen, ist dieDauer und die Ieit eines Din-ges die Große des Abschnittesder Zeit überhaupt, durch welchenhindurch was Ding da ist. V.Dauer bezeichnet bloß die Größedieses Zeitabschnittes» Zeit hin-gegen auchlauffertcm noch dieStrl-le,Lic derselbe in der Zelt überhanpteinnimmt» Die D asuer des drei-ßigjährigen Krieges sind dreißig
Jahr; die Zeit dieses ^ Kriegessind die dreißig Jahre von i6r8bis 1648.
Dauern, währen, ü. Inmehrern unmittelbar auf einanderfolgenden Tbeilen der Zeit daseyn.V Wenn man sagt, daß ein Dingdaure, so zeigt mau damit nochden Nebeubegriff an: daß es auseinem solchen Stoffe bestehe, wel-cher der Jerstöhrnng langer wi-dersteht , wie in dauerhaft(fest, nicht leicht zerstdbrbar)sichtbar ist. Daher wird Dau-ern auch von für sich bestehende»Dingen, Währen nur von Zu-ständen und Veränderungen ge-sagt. Dies Haus bat Hund rtJahr gedauert, aber nicht ge-wahrt. Eiu Sturmwind dau-ert und w ä h r t oft mehrere Tage.
Dauern. Verdrießen. Ge-reuen. ü. Sind nur sinnver-wandt, sofern sie die Unlust übereine» Verlust bereichnen- V. G e-reuen gehet nur auf einen ver-gangenen Verlust, an dem wirSchuld sind 1 Dauern auch aufeinen gegenwärtigen, uud auf ei-nen solchen, an dem wir nichtSchuld sind. Die Zeit, die ichmuthwillig verloren habe, dauertund gereuet mich; die, welcheich jetzt umrütz hinbringen muß,dauert mich; aber ich kannnicht sage», daß sie mich ge<reue — Es verdrießt mich,bezeichnet einen höher» Grad derUnlust. Denn es wird in engererBedeutung von dem Unwillen überBeleidigungen gesagt; und Lieseerregen eine stärkere Unlust.
Däuchren. Dünken, ü Ur<theileu, daß etwas so oder so sey,doch dergestalt, daß man sich zu-K r gleich