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i» Anschlag kömmt, und keineFrüchte erwartet werden. DerApfelbaum, von dem man Früch-te erwartet, bat Bl ütc». Dar-aus aber erhellet noch, warumman einer Pflanze nur dann B l u---§n e n bcylege, wenn diese vorzüg-lich bemerkbare, in die Augen fal-lende Tberlc von ihr sind. Dahersagt mau nicht Lindenb l» m e n,sondern Linde» b l ü t c n (weildieselben unscheinbar sind), ob mangleich hier auch keine Früchte er-tvartct. — Auf den angegebenenUnterschied gründet sich auch derUnterschied in dem uneigentlichenGebrauche bender Wörter. DieJugend ist die Blüten zeit desLebens, weil sich in dieser ZeitdieKräftedesMcuschcn entwickeln,um Früeyte zu bringen. Schuld-lose Liede ist eine vorzüglicheBlume in dem Kranze des Le-chens, weil sie eine vorzüglicheSchönheit darin ist.
Döse. Bo oha fr. ü. Derjenige,der Andern vorsätzlich und auf eineunerlaubte Art Uebel zufügr. V.Böse beißt ein solcher in jedemFalle, da er der Urheber von et-was Bösem ist; Boshaft aberDann, wenn er eine Neigung zumBösen hat, und Vergnügen daranfindet, Andern wehe zu thun.Denn die Endsylbe Haft zeigtöfters eine Neigung an, wie inPlaudcrhaft, der eine Nei-gung zum Plaudern bat, Weraus Nvth z.B> stiehlt, ist ein bö-ser Mensch, aber darum nochnicht boshaft, weil eres nichtaus Schadenfreude gethan hat.Der Boshafte ist also weitverabscheuungswürdiger, als der,der bloß böse ist.
8 rauchen. Gebrauchen, h.Den Nutzen einer Sache wirklichmacken. Ich brauche oder ge,brauche meine Kleider, wenn'ich sie trage. V. Ausserdem aberhat Brauchen auch noch dirBedeutung von Bedürfen,Nöthig haben (S. Bedürfen);Gebrauchen hingegen nicht.Ein eigensinniger Kranker ge-braucht oft die vorqeschriebemArzney nicht, ob er sie gleich sehrnörhig brauchte. ,
Vrennrn. Lodern. Glühen.Glim m e u si. DlestWörter kom-men darin überein, daß sie den Zu,stand derjenigen Entwickelung de-Wärmestoffcs bezeichnen, wodurchderselbe dem Gesichte und dem Gr,fühle empfindbar wird. V-Bren-neu und Lodern bedeuten einesolche Entwickelung des Warme,stosfs, wodurch eine Flamme enr>steht; mit dem Unterschiede, daßBrennen hauptsächlich auf die.Zerstörung des brennenden Kör,pcrs, und auf die Wirkung desentbundenen Warmcstoffes aufsGefühl; Lodern hingegen ausdie Bewegung hindcutct, welchedie Fl.-.mme macht. Deswegenwird auch das letzte Wort vonähnlichen Bewegungen andererFlüssigkeiten gebraucht. Die lo,dernde Kaskade, sagt der Dich,ter. — Bei) dem Glühen undGlimmen findet keine.Flammestatt. Der W.irmestoff wird sich»bar durch einen starken Glanz,den er dem Körper mitthcilk.(Glu bedeutet im Niedcrsach«fischen Helle, klar.) — Glim-men ist das Verkleinerungswortvon Glühen.
Sürde. Last. ü. Was durch seine
Schwr«