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und sofern es innerhalb der-selben bleiben muss, ein ge-schränkt, wie die VorsplbeE i n andeutet« Wenn unserVerstand, wie einige behaupte»,nur Ersah,ungsgegeiistände er-kennen kann; so ist er auf die Er-fahrung eingeschränkt undbeschränkt; das erste, soferner nur innerhalb der Sphäre derEftahrung etwas erkennen kann;d,°s andre, sofern er über dieseSphäre hinaus etwas zu erken-nen verhindert ist.
Besehen. Besichtigen, ü.Eine Sache genau ausehcn. V.Besichtige» unterscheidet, sichdurch größere Sorgfalt, und da-durch, daß es oft wisseuschaftlr-che oder Kuizstkciintnisse crfodert.Jeder kann eine Luftpumpe be-sehet, aber sie besichtigen(um zu benrtheile», ob sic gntscy) kann nur der Kenner.Besehen. Betrachten, u.Einen Gegenstand aufmerksam an-sehen. V. Besehen bezeichnetdaS bloße aufmerksame Ansch,.» ;Betrachten aber hat noch denNebenbegriff, daß die Seele in-niger mit dem Gegenstände de-schäfftigt sc». Denn das ver-muthliche Stammwort von Be-trachten (S- Sich Bemühen,Trachten) bedeutet: denk eff,verlangen. Der Gemälde-Händler besieht ein GemäldewaS er kaufen will, um zu un-tersuchen, ob cs etwa schadhaftsey, oder ob sich etwas daran fin-de, wodurch es sich theucr ver-kaufe. Der Kenner und Liebha-ber. betrachtet das Gemälde,um sich innig an demselben zu er-götzen.
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Sich Besinnen. Sich Erin-nern. Ei» gedenk sevn. si.Sick eine Vorstellung mit demBewußtsein, denken, Laß man sieschon gehabt habe. V Wenndiese Vorstellung noch nicht auf-gehört hat, unsrer Seele klarvorzuschwebcn; so sind wir ihrereingedenk. Wenn sie aber ei-ne Zeit lang verdunkelt gewesenist, so daß wir lange nicht mitVewußiseyn daran gedacht haben;so erinnern wir uns, oderbesinnen uns darauf: das er-ste, wenn die Vorstellung unge-sucht zum Vewußtseyu kömmt,das au.'re, wenn sie absichtlichdurch Anstrengung des Gedächt-nisses zum Bkwusitseyn gebrachtwird. Wir sollen des Sittenge-sctzes immer eingedenk seyn,damit wir »ns bei jederFselegen-heit seine,r Vorschriften von selbsterinnern, und nicht erst nachvieler Mühe nns darauf besin-nen.
Besoffen. Berauscht. Be-trunken. Trunken. ,i.Wer etwas genoffen hat, wodurchseine Vorstellungen, insonderheitseine Empfindungen, sehr verwor-ren gemacht sind, so daß er seinerVernunft nicht mächtig ist. V.Besoffen »nd Betrunkenwerden nur gebraucht, wenn je-ner Anstand durch Le» Genuß ei-nes Getränks entstanden ist. Daserste Wort aber, da cs vonSaufen abstammt, hat auchden Ncbenbegriff: daß man sichdurch Uiimaßigkcit in jenen Zu-stand gesetzt habe. Betrinke«kam, man sich auch, wenn man,gar nicht aus U,»Mäßigkeit, sonderndurch Überraschung, oder Zureden,oder