Der
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Bes
ist jetzt sehr verschrien. Zlbervielleicht ist er unschuldig. SeineFeinde behaupten freylich das Gergentheil und nennen ihn daherberüchtigt.
Berühre». ^Betasten. si.Auf einen Körper mit der Handunmittelbar wirken. V> Be-rühren hat weiter keinen Ne,benbcgriff, »nd wird überhauptvon allen Körpern gesagt, dieunmittelbar in einander wirken-Betasten, (von dem Nieser,deutschen l'ssr. ein Schlag mitder Hand) hat den Nebengriff:daß man den Körper in mehrerenPunkten, oder von mehreren Sei,len, und mit einer größer» Flacheder Hand oder der Finger, beruh,re, und zwar gewöhnlich in der' Absicht, eine deutlichere Vorstel-lung von demselben zu erhalte».
^ Im Dunkeln betasten wir dieDinge, um sie zu erkennen, derViolinspieler aber betastet dieSaiten nicht, er berührt sienur.
Bescdäffrigk. Geschäfftig.Thärig. si. Wer seine Kräftezu gewissen Verrichtungen anwen,det- V-Veschäfstigt bczeich,net bloß den Instand, wo diesgeschieht; Geschäfftig undThätig aber auch das Bestre,den, de» innern Trieb, seineKräfte anzuwcnden. Der lln-kbätige > der nichts weniger alsgeschäfftig ist, kann doch mitetwas beschäfftigt scp», weiler muß. Tharig (vonTbun)unterscheidet sich dadurch, daß esbloß die Äußerung der Kräfteüberhaupt anzeigt, ohne sich aufeinen Gegenstand oder Zweck zubeziehen, der dadurch wirklich ge-
macht werden soll: Beschaff,tigt und Geschäfftig bi»,gegen deuten zugleich an, Laß dieKräfte auf einen gewissen Gegen,stand od.r Zweck gerichtet seyen,der gewirkt werde» soll. Dennsie kommen her von Schaffen,machen, Hervorbringen. (S> Maichen, Thun.) . Der Thätigc stie-bet den Müssiggcmg. Er suchtsich daher immer mit etwas zubeschafft! gen und verrichtetdies mit Aeschäfftigkclt.
Beschämt. Scham roch. u.Wer Scham empfindet. V-Wenndas Gefühl der Scham so starkist, daß cs ein Erröthen bewirkt,so ist man schamroth; unddieses Wort ist also stärker alsbeschäm t. Man kann sich durch -zuvorkommende Gefälligkeiten b c<schämt suhlen, wenn man siebloß nicht verdient hat: aberschamroth wird man darübernur, wenn sie Beweise der groß,müthigen Güte einer Person sind,die man gröblich beleidigt hat. —Außerdem zeigt beschämt, we»gen seiner Vorsylbe, eigentlich ei,ne Scham an, worin uns ein an,derer durch seine »achtheiligcn Ur»thcile über uns versetzt hat. Be,schämt sind wir daher nur überunsreeignenHandlungen; scham-rot h auch über die Handlungenanderer. Ein unzüchtiger Menschmacht ofc^urch unanständige Ae,den di- Unschuld schamroth,und, wenn man. ihm seine Nichts,Würdigkeit verhält, so muß crbeschämt schweigen.
Beschaffen. Bewandt. ü.Gewisse Bestimmungen habend.V. Sofern beyde Wörter unter,schieden werden, gehet bcschaf,
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