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Körper, oder meine Ehre ver-letzt, der beleidigt mich.
Bemänteln. Beschönigenü. DaS Böse an einer Sache znverbergen suchen. V. Entwedersucht man das Döse an einer Sa-che bloß zu verbergen, oder ihrauch noch einen guten Schein zugeben. Das erste wird durch B c«manteln, Las andre durch V e -sckdnigen (einen Schein ge-be») ausgedruckt. Wer einestrafbare Handlung, die er ge-than hat, läugnet, und sein Ver-geben wahrscheinlich zu machenweiß» der bemäntelt sein Ver-geben. Wenn er die Handlungzugäbe, ihr aber eine verdienstli-che Absicht unterzuschieben suchte,so würde er sein Vergehen beschö>n i g,e n.
S > 6) Bcmcistern. Sich Be,mächtigen, ü. Etwas in seineGewalt bringen- V. Ve mei-stern wird auch ohne Recipro-cation gebraucht, und heißt dann :Beherrschen, Len Mc > ster spie-jen. Die Ungeduld beineistcrtmich. Sich bemeistern heißtdaher: eine Sache in seine Gerwa't bringen, und nach Willkührdamit schalten; welchen Ncben-tegriff Sich bemächtigennicht auSdruckt. Der Sieger be-mach tigt sich der Person des Be-siegten , den er gefangen nimmt,aber er bemeistert sich nichtderselben, weil er nicht nachWill-kühr damit verfahren darf-
Sich Bemühen. Sich Beei-fern. Streben. Trachten,ü. Sich anstreugen, um etwaszu erlangen. V. Trachten,bedeutet bloß die Anstrengungder VezehrungSkrast. ES ist die
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Verstärkung von Tragen, wel-ches »ach einer veralteten Bedeu-tung: Sehen, und figürlich:Bedenken, Wollen, Ver-langen anzeigt. Strebe»(von Treiben, womit auchSträuben verwandt ist) be-zeichnet das Anstrengen der Kräf-te, wolmch das bewirkt werde»soll, was man begehrt. Wennich nach einem Gute trachte,(dasselbe stark begehre), so stre-be ich nach der Erreichung des-selben (ich strenge meine Kräftean, cs-wirklich zu macken). Auchwird Streben von Le» Kräfte»solcher Dinge gesagt, welche keine.Vegebrunaskrast bähen. Ein be-wegter Körper strebt» die Be-wegung kort zu setzen. Sick be-mühen deutet auf die Müheund Beschwerlichkeit, die manübernimmt, wenn ana» sich be-strebt, etwas zu bewirken; undSich beeifern, (von EuerZorn) auf die leidenschaftlicheHeftigkeit und Nngeduld, womilman sich bestrebt.
Zeobachre». dvahrnehmen.ü Eich einer Sache durch dieSinne bewußt weroen. V. Be-^ob achten ist von einer ander»Seite mit Acht geben sinn-verwandt (S. Acht geben); 'und unterscheidet sich daher vo»Wahrnehmen durch den Ne-bcnbegriff der größer» auf die Sa-che gerichteten Aufmerksamkeit.Wenn man sich daher einer Sa-che durch die Sinne bewußt wird,aus welche man absichtlich dieAufmerksamkeit gerichtet hat, sohat man sie beobachtet; wabrae-»vmmen bat man sie auch als-dann, wenn sie sich ungesackt
und