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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
Entstehung
Seite
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Ist; im besonder» Sinne aber, cbe vorhanden ist, wovon sie ein

svenn sie «in Zeichen von etwasWichtigem ist. Ich hielt den Um,stand gar nicht für bedeutend(glaubte nicht, daß er etwasWichtiges anzeige), er ist miraber durch seine» großen Einstußauf mein Schicksal sehr wichtiggeworden r denn er hat mir einbeträchtliches (die Aufmerk-samkeit auf sich ziehendes) Ver,mögen verschafft, wobey mir meinFreund sehr erhebliche (sehrzu preisende) Dienste geleistet hat.Bedeuten. Anzeigen. Be-zeichnen. Ausdrucken, ü.Die Wirklichkeit einer Sache er,kennbar machen, d. i. ei» Zeichenvon ihr seyu. V. Man sagtüberhaupt von jeder Sache, daßsie etwas anzeige, sofern dieWirklichkeit dieses Etwas a»S ihrerkennbar ist. Wenn eine Sacheabsichtlich dazu bestimmt ist, etwasanzuzeizen, so bezeichnet siedieses Etwas. Denn ursprünglichheißt bezeichnen, an einerSache ein Zeichen anbriugen, da-mit man sie wieder erkennen,oder üherhauvt, unterscheidenkönne. Das Gefrieren dcS Was,fers zeigt an, daß es kalt sey;aber es bezeichnet dies nichtsweil es nicht gefriert, damit mandaraus erkenne, daß es kalt sey.Gränzsteche zeigen die Gränzra n, und bezeichn en sie. Ve,deuten wir- von einem Zeichengesagt in Hinsicht aut die Sache,die dadurch bezeichnet wird, wes,wegen auch diese Sache die B e-deutung heißt. Eine Sachebezeichnet und zeigt an,sofern sie «in Zeichen ist; sie be«deutet, sofern eine andere Sa-

Zetchen ist (auf welche sie gleich-sam hin deutet oder weiset).Man sagt, daß Granzsteine dieGranze bezeichnen und be-deuten; das erste, wennman hauptsächlich nur sagen will,daß diese Steine als Zeichen zubetrachten seyn; Las andre, wennman hauptsächlich darauf siebet»daß die Gränzen dadurch angs-zeigt und bcmerklich gemacht wer-den. Wie sich ausdrucken iln-terscheide, davon k- d. Art. Aus-druck, Wort.

Zed-i eurer. Diener, u. Werdie "Pflicht übernommen hat, zumBesten cineS andern, nach dessenVorschrift, gewisse Arbeiten zuverrichten. B- Ben dem WorteDienen wird hauptsächlich dar-auf gesehen, daß ein solcher ge-wiffe Dienste leistet! weswegenes auch von den ehrenvollsten Arbei-ten gesagt wird. E » Minister ist einDiener des Staats. Bedien-ter hat dcn Ncbcnbegriff, daß einsolcher sich von einem Herrn fürLoh» habe annehmcn lassen.

Anmerk. Eigentlich sollte Be-rt enter Lenlenigen anzeige»,dem gedient wird. Allein dieAorsylve B e bezeichnet ur-sprünglich eine doopclseitige Be-wegung: Hin iiiid Her. 2»der ersten Bedeutung sagt manj. B. ein bereiteter Vrk,d. i. ein solch.r, wohin gereiserwird. In der andern: «in be-reis e t e r Mann, d. i. ein so!,cher, der Reisen gemacht hak(dem das Reisen als «prädicat zu-kimmt). Eben sc sagt man:rie wohl bediente» Gäste ;d.i. denen Dienste geleist.t wurden)wa.