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Arm
Arg
Fuchs war zu schlau, um sichvon de» List des Bären fangen zulasten- Arglistig unterscheidetsich hinreichend durch seine Zursammensctzung.
Argwohn. Verdacht, ü- Einauf keinen hinreichenden Gründenbernb,..des Urtheil, daß jemandder Urheber von etwas Bösemscy. D. Dieses Urtheil heißtVerdacht/ wenn es objective,d. i. solche Gründe hat, die vonden Gegenständen hergcnommensind; Argwohn (von Wäh-nen) wenn es subjektive Gründehat, welche nur in dem Urtei-lenden liegen. Verdächtig istderjenige, der dem UrtheilendenGründe zu einem nachteiligen Ur-teile gegen stck giebt; argwöh-nisch der Urteilende, der dieseGründe bloß in sich selbst hat.Ei» eifersüchtiger Ehemann wirstleicht einen Argwohn auf seinetugendbafte Frau; der Grund seines beleidigenden Unheils liegtin ihm selbst, in seiner Eitersucht.Allein eine unvorsichtige Ehefraukann durch ei» leichtsinniges Be-tragen in den Verdacht derUntreue kommen, hier sind dieGründe des nachtheiligen Urtheilsin dem Gegenstände, worüber gerurtheilt wird.
Argwohn, verdacht. Miß-trauen. ü- Die nachtbeiligeMeinung, die wir gegen einePersou, insonderheit in Ansehungihrer Rechtschaffenheit, gefaßt ha>den. V. Argwohn und Ver-dacht (s. d- vor. Art.) beziehensich besonders auf die vergange-nen und gegenwärtigen, Miß-trauen aus die zukünftigenHandlungen einer Person. Ich
habe jemanden im Verdacht,ich habe den Argwohn, daßer mich betrogen habe, und ve-rheile daher, daß er mich wiederbetrügen werde. Deshalb kctzeich Mißtrauen in ihn, ichtraue ihm nicht, überdies be-zieht sich Mißtrauen nichtbloß auf Las Moralische, sondernauch auf das Physische, und fin-det auch daun statt, wenn wirvon jemandem nur etw ss Gutesnickt erwarten. Ich setze einMißtrauenin seine Kenntnisse,in seine körperlichen Krä fte ». s. f.Daher können wir auch Ver-dacht und Argwohn nur ge-gen Andre hegen, aber ein Miß-trauen auch in uns selbst setzen,lrm. Dürftig, ir. Wer nurso viel oder noch weniger Mittelhat, als zu den Nothwendizkei-ten des Lebens gehören. V. Armin absoluter Bedeutung ist derje-nige, der sich die Notbwendigkei«ten des Lebens nicht selbst ver-schaffe» kann, sonder» die Mitteldazu von der Barmherzigkeit sei-ner Vebenmenschen erwarten muß.In dieser Bedeutung wir- daSsKort genommen, wenn von Ar-menanstalten re. die Rede ist.Arm in relativer Bedeutung istschon derjenige, der nicht fo vielhat, um sich das zu verschaffen,was als nvthwendig zu seinemStande gehörig betrachtet wird.Ci» Edelmann mit 200 Rthlr»Einkünften ist ein armer Edel-mann, obgleich ein Tagelöhner,der nur «bey so viel hätte, sehrwohlhabend kevn würde. D ü r f-tig ist derjenige, der nur geradeso viel hat, als er zu den eigent-lichen Nothwendigkritm des Le-hr«»