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Mylord Durchlaucht : Lustspiel in einem Aufzuge
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Mrs. Robinson. Sehr schmeichelbar, Mylord —>auch uir sind halbe Germans. Meine Tante ist an einedeutsche Fruchthänd — Gutsbesitzer verheirathet.

Haßlacher. Darf ich wohl der gnädigen Frau meinenArm zu einem Spaziergang am Seeufer bieten?

Mrs. Robinson. Sehr schmeichelbar. (Mistres Ro-binson und Hasilacher ab.)

Elfter Auftritt.

Weilburg. Ellen.

Weilburg. Mein Fräulein —

Ellen. Mein Herr —

Weilburg. Wollen wir nicht etwas Zurückbleibenund hier die romantischen Felsparthien bewundern? (Fürsich.) Himmel — sie ist zehnmal schöner, als ich ge-dacht hatte.

Ellen. Wollen wir nicht meiner Mutter folgen?

Weilburg. O, lassen Sie uns einen Moment alleinbleiben. (Für sich.) Welche Augen!

Ellen. Ich bin's zufrieden.

Weilburg. Ich möchte ein paar leise Worte mitIhnen sprechen, schöne Engländerin.

Ellen. Ich auch mit Ihnen, mein Herr.

Weilburg. Sie auch mit mir? — ah —

Ellen. Ich wollte Ihnen sagen, daß es von einemguten Kopfe zeugt, die Schwächen der Menschen zu er-rathen — daß es aber kein gutes Herz verräth, dieselbenzu benutzen.

Weilburg. Wie kommen Sie darauf?

Ellen. Sie haben sich selbst zum Prinzen gemacht.

Weilburg. Wer sagt Ihnen, daß ich's nicht bin?

Ellen. Ich habe Sie in Jnterlaken gesehen.

Weilburg. Sehr schmeichelhaft — aber warum sollich deswegen kein Prinz sein können?

Ellen. Meine Eltern sind ganz vortreffliche Men-schen, aber sie haben die Schwäche, den Umgang mit derAristokratie zu suchen. Ich sah, wie Sie dort diese Schwäche