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Mylord Durchlaucht : Lustspiel in einem Aufzuge
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lein. (Er sicht auf die Uhr.) Wir haben noch dreiviertelStunden bis zu unserem Raubanfall. — Haßlacher — vonvon der reizenden Engländerin muß ich einen Kuß haben.

Haßlacher. Was — Du willst doch nicht in Gegen-wart des alten Beafs.

Weilburg. Gott bewahre — dafür bist Du da.Ich bin von jetzt an der Prinz von Wildenstein und Dubist mein Erzieher, der Professor Dunkelberger. Sprichmir nur laut Alles nach, was ich Dir leise vorsage —und im Uebrigen — handle nach Umständen.

Neunter Auftritt.

Die Vorigen. Mr. Robinson, Mrs. Robinson, Ellen.

Ellen. Papa — sieh doch den blauen See und dasHochgebirge im Hintergrund. Ver^ nies.

Mr. Robinson. Ich werde mir nicht bemühen um-sonst; denn von dieser viov steht nichts in MurraisHandbuch.

Weilburg (laut zu Haßlacher). Ach, Herr Professor— Sie wissen ja — ich habe eine Wette gemacht, denFelsen da hinten zu erklettern und in einer Stunde wie-der zurück zu sein. (Leise.) Jetzt sagst Du: Nein, Durch-laucht, der Felsen ist viel zu steil, und ich kann es vorIhrem Vater, dem Fürsten, nicht verantworten, Sie einersolchen Gefahr auszusetzen.

Haßlacher. Nein, Durchlaucht, der Felsen ist vielzu steil und ich kann es vor Ihrem Vater, dem Fürsten,nicht verantworten, Sie einer solchen Gefahr auszusetzen.

Mrs. Robinson (zu ihrem Manne). Hast Du gehört,William? Er hat den jungen Mann „Durchlaucht" ge-nannt. Das scheint mir ein junger deutscher Lord zu sein.

Mr. Robinson. Ich uerde mir vorstellen ihm.

Ellen. Aber Vater —

Weilburg (laut zu Haßlacher). Herr Professor — ichkann Sie nicht begreifen — Sie sind nur sechs Jahreälter als ich und so ängstlich, als wenn Sie unter IhremBücherstaub bereits graue Haare bekommen hätten. Be-