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Johanna. Und Sie können es nach diesem Harlekin-spiel noch wagen, mir unter die Augen zu treten? Siehaben Sich trüglich als einen herzhaften Mann darstellenwollen, aber die Kraft ihrer Komödiantenkunst ging nichteinmal so weit, um Sie in Ihrer Rolle festzuhalten, alses sich um ein paar elende Bankbillets handelte. — Wohatte ich aber meine Augen, daß ich diesen dicken Pyg-mäen für einen Titanen halten konnte! — Vor dem dasollte ich zittern können? — Kennen Sie die Fabel vondem Thier, daß sich eine Löwenhaut überzog?
Kranz. Aber, Johanna — es thut mir wirklichnoch überall Weh.
Virrter Auftritt.
Die Vorigen- Heinrich mit zwei Bauern, die eine
Tragbahre tragen.
Heinrich. Hier ist eine Tragbahre.
Johanna. Ist nicht mehr nöthig, Heinrich — derHerr ist wieder gesund und kann allein nach Hause gehen.
Heinrich- Wie, Herr Kranz — Sie sagten doch eben,Sie hätten den Hals oder so etwas derartiges gebrochen.
Johanna. Heinrich — bezahlen Sie die Leute —und dann geben Sie mir mein Pferd. Das Pferd desHerrn Kranz führen Sie am Zügel nach Hause; denn(mit kincm verächtlichen Blick) — der Herr Wird sich Wohlkeinem neuen Unfall aussetzen wollen.
Heinrich. Nun — gut, daß es so abgelaufen ist —kommt ihr Leute! (Heinrich und die Bauern ab.)
Fünfter Auftritt.
Kranz. Johanna.
Kranz. Hören Sie mich, Johanna. Jetzt sind Siezu aufgeregt, aber heute Nachmittag — wir wollten jamit Ihrem Papa einen Spaziergang auf den Simonisbcrgmachen — da werde ich Ihnen Alles gründlich ausein-ander setzen, und Sie werden sich schließlich noch freuen,daß ich nicht wirklich das Rückgrat gebrochen habe.