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Mylord Durchlaucht : Lustspiel in einem Aufzuge
Entstehung
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Weilburg. Kindereien! — ich sage Dir Haßlacher— diese Engländerin mit den Rehaugen muß meine Frauwerden!

Haßlacher. Ja — aber der Dicke rechnet ganz festauf uns. — Sieh — da hinten kommen sie schon —laß' uns hier ein wenig zurücktreten. (Er führt Weilburgin die Hintere Scene.)

Weilburg. Narrenspossen! — davon ist jetzt garnicht mehr die Rede.

Vierzehnter Austritt.

Die Vorigen, Banquier Sommer, Johanna, Kranz.

Sommer. Das soll nun eine Erholung sein, diesesverfluchte „zu Fußlaufen". Ich bin jetzt schon ganz außerAthem. Laßt uns hier ein wenig ausruhen. (Er setztsich auf eine. Steinbank.)

Kranz (zu Johanna). Aber, Fräulein Johanna —so hören Sie doch!

Johanna. Nichts will ich hören! — Ein Mann dernicht jeden Augenblick bereit ist sein Leben in die SchanzeZu schlagen — der ist in meinen Augen kein Mann.

Kranz. Aber warum soll man denn sein Lebenzum Fenster hinauswerfen, wo es gar nicht nöthig ist? —Ja, wenn die Noth an den Mann geht, dann ü In komm Ksnro'— dann scheue ich die Gefahr so wenig wie ein Anderer.(Er winkt heimlich den Beiden im Hintergründe zu ihnen zukommen. Haßlacher, gegen Weilburg gekehrt, heftig gestikulirend.Weilburg macht abwchrcnde Bewegungen.)

Johanna. Der Muth ist kein Ueberrock, den manan- und ausziehen kann — er ist festgewachsen am Menschen— und wer einmal feige gewesen ist, wird es immerbleiben.

Kranz. So? — wissen Sie das so genau? (Erwinkt heftig den Beiden im Hintergründe zu.)

Sommer. Was habt Ihr zwei denn? Es scheintEuch noch nicht heiß genug zu sein, und Ihr wollt durch