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net war; aber die Franken widersetztcn sich mit Erfolg in blu-tigen Schlachten, bis endlich die Alanen, ihre Bundesgenossen,nachkanien, und den Sieg auf ihre Seite lenkten. Nun zogensie im Jahre 407 durch Gallien bis an die Pyrenäen, und gelocktnach Spanien durch den rebellischen Feldherrn der Römer,Gerontius, der ihnen in der Hoffnung, durch ihren BeystandOberherr von Spanien zu werde», die bis dahin durch römi-sche Garnisonen verschlossenen Zugänge nach Spanien über diePyrenäen öffnete, gingen sie dahin und besetzten Galieien (aberin Gesellschaft der Sueven), und insonderheit durch den Stammder Silinger Böcica (das heutige Andalusien). Mittlerweilefolgen ihnen die Westgothen nach Spanien nach; ihr Walliareibt den vandalischen Stamm der Silinger beynahe ganzauf; doch starken die Vandalen sich wieder durch die klnter-sochung der Alanen, die sie sich ganz einverleiben. Doch dadie Westgothen sie immer weiter drängen, so folgen sie demRufe eines mißvergnügten römischen Statthalters nach Afrikaim Jahre 429, und errichten unter Genserich (in Verbindungmit den Alanen) zu Carthago einen eigenen Staat, der sichweit in Afrika ausbreitere, bis ihn Justlinan durch Belisar imJahre 554 zerstören ließ. Im Jahre 668 nahmen die Araber diesesLand den Byzantinern wieder weg.
Die Alanen (ursprünglich ein weit ausgebreiletes Volkvom Kaukasus biv an den caspischen Paß) wurden im Jahre 876von den Hunnen gegen die Sitze der Ostgorhen und Westgothenhin getrieben. Wohin sie sich nach und nach verloren haben,ist unbekannt. Ein Schwarm von ihnen kam im I. 407 anden Rhein, als eben die Vandalen mir den Franken wegendes Überganges kämpften, und halfen den Elstern den Sieg ent-scheiden. Nun streiften sie mit den Vandalen durch Galliendis nach Spanien, wo sie Lusitanien und Carlhagena besetzten;geschwächt von dem Westgothen Wallia, müssen sie ihren eige-nen Staat aufgeben und sich den Vandalen unterwerfen, mitdenen sie im Jahre 429 nach Afrika ziehen, und unter denen siesich verlieren.