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Beschreibungen undGemählde.
Beschreibung der Tobten ge richte der altenÄgyptier, der Pyramiden, des S e e's Mörisu» d d e s L a by r in t h s *).
^ie große Achtung, welche die Ägypter den Überbleibselnihrer verstorbenen Freunde zollen, entspringt aus der Überzeu-gung, daß die Seele nach ihrer Trennung von dem Körperforcdauert: eine Meinung, welche so allgemein unter allen Na-
*) S akheniensische Briefe, i.Theil; aus-dem Englischen über-setzt von Fr. Jakobs. Der Schreiber des gegenwärtigen Brie-fes ist ein Perser. Diese Sammlung von Briefen, sagt berdeutsche Übersetzer in seiner Vorrede, ist das Werk einer Ge-sellschaft von Freunden, die sich in den Jahren 1739 und 1740zu Cambridge zusammen fanden, und das Studium der altenLiteratur mit wahrer Liebe und seltenem Eifer betrieben. Daes ihnen, außer einer gründlichen Untersuchung der Sachen,zugleich auch Um die Ausbildung ihres Geschmackes und ihrerTalente zu thun war, so wählten sie eine Form, die zu bey-dem Gelegenheit gab. Sie erdichteten, daß, bcy dem Anfängedes pelvpvnnesischen Krieges, ein geheimer Abgeordneter desKönigs von Persien nach Athen kam, um die Bewegungender griechischen Staaten, und vorzüglich der athenischen, zubeobachten; Saß dieser seine Bemerkungen den Ministern desKönigs und einigen Freunden mittheilt, welche ihn ihrer Seitsmit den Vorfällen des Hofes, und dem religiösen, sittlichenund politischen Zustande des Morgenlandes bekannt machen.Diese gegenseitigen Mittheilungen bilden zusammen ein Ge-mählde der Geschichte, Sitten, Wissenschaften und Künste deralten Welt. Abbe Barthclemy, der Verfasser der Reisen desjüngern Anacharsis, erthcilte selbst diesem Werke in einemBriefe an Mylord Dover ein sehr ehrenvolles Zeugniß.