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theilte, in die Salier an der Schelde und die Ripuarier ande» User» des Rheines, der Maas und der Mosel. Lange weil-ten sie im belgischen Gallien, ohne weiter vorzudringen (weilsie noch kein recht festes Band zu Einem Volk umschlang), und dieandern Germanier, Vandalen, Alanen, Sueven und Westgotheneilten ihnen voraus. Endlich brachen sie von neuem auf; den-noch brachten sie es vom Jahre 428 — 462 unter Clodio, Me-roväus und Childerich, aller wiederhohlten Streifereyen un-geachtet, zu keinen bleibenden Eroberungen. Endlich erschufChlodovich die große Macht der Franken von 482 — 486, diedem Wandern der Völker Einhalt zu thun im Stande war.
Die Burgunder (ursprünglich im Hohenloheschen und amNeckar wohnhaft) rückten über den Rhein im Jahre 407, als der-selbe durch den Rückzug der römische» Garnisonen zur Rettungvon Italien gegen die Westgothen geöffnet war; im Jahre 414räumten ihnen die Römer (um nicht mit ihnen als neu ange-kommene Feinde länger kämpfen zu-müssen, sondern sie lieberzu ihrem Veystand zu verpflichten) ein Ländchen ein, man weißnicht, ob bloß an der Rhone, oder ob den größten Theil vonHelvetien- Die Schwäche der Römer, die ihnen vor Augenlag, veranlaßt sie immer zu neuen Forderungen. Im Jahre 426wird ihnen schon Savoyen überlassen; vom Jahre 436 au die Dau-phine, Lyonois, Franche Comte; im Jahre 4-70 benannten sieschon ihr Land (dessen Umfang sich nach den Gränzen nicht ge-nau bestimmen läßt) das Königreich Burgund. Ihre Königeresidirten bald zu Lyon, bald zu Gens, und waren römischeFeldherren; ja, nach dem Untergange des weströmischen Reichesnannten sie sich gar Bundesgenossen der Byzantiner. Im Jahre534 unterjochten sie die Franken, aber ohne sie ihrer Nationeinzuvcrleiben. Als abgerheiltes Volk gehorchten sie den Fran-ken bis zum Jahre 686, wo sie sich wieder los rissen, und eineigenes Reich unter den Welfen errichteten.
Vandalen (aus der Gegend, wo die Gränzen von Schle-sien, Böhmen und der Lausitz zusammen treffen) wollten überden Rhein, als er durch den Rückzug der Gränztruppen geöff-