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de»/ ohne, wie er glaubte, gehörig belohnt morden zu seyn.Tests bereitwilliger brach er nach dessen Tode, von Rufi» ge-rufen, im Jahre 898 nach Griechenland auf, um zu plündernund zu zerstören. Der ganze Peloponnes ward seine Beute. Umihn zur Ruhe zu bringen, wurde ihm die Präfectur des öst-lichen Jllyrieum überlassen, wo ihm aber das westliche Romdie versprochenen Jahrgelder nicht ordentlich auSbczahlke. Da-für überfiel er im Jahre 408 Italien, und ward nun ohne Schwie-rigkeit bezahlt. Im Jahre 4»8 führt ihn l ie getauschte Erwartungdes Stilico zum zweyten Mahl nach Italien ; er zwingt die Rö-mer im Jahre 409, ihn in ihre Stadt einzunehme», und schalletüber den Thron durch die Einsetzung des Arralus zum Gegen-kaiser. Doch wird er unmittelbar darauf bey der Belagerungvon Ravenna mit Honorius wieder ausgesöhnt, und Attalusvon ihm aufgegeben. Aber das gute Vernehmen mir Honoriushatte so wenig Bestand, daß Aiarich zum dritten Mahl vor Romrückt, und die Stadl (im Jahre fiio) im Sturm einnimmr. Erstirbt aber gleich darauf auf dem Marsche, den er über Siciliennach Afrika vorhatte, und sein Schwager Athaulf führt nundie Westgothen nach Gallien, und nimmt vom südlichen Theildesselben Besitz im Jahre 4 >v. Sie dehnen allmählig die Grän-zen desselben nach Spanien aus, bis sie, aus Gallien durch dieFranken verdrängt, ganz Spanien nach und nach erobern, undbis auf die Ankunft der Araber (im Jahre 712) beherrschen.
Die Franken (wahrscheinlich der allgemeine Rahme einesgermanischen Völkerbundes, der zwischen dem Rhein, der Weserund der Elbe errichtet worden) machten zuerst dem KaiserGordian,zwischen den Jahren 287 — 244, durch einen Einfall in dasbelgische Gallien zu schaffen, und Aurelian, als Befehlshaberbey Mainz, fand durch sie Gelegenheit, seine Kriegsralentezu zeigen. Seit 267 fangen ihre Niederlassungen jenseits desRheines im Gebiethe derRömer an. In, Jahre 558 ragten schondie Salier an der Schelde bey Topandria (Teffenderlvo imStifte Lüttich) unter den Franken als der gebildetste Stammhervor, der nach seiner Vergrößerung sich in zwey Stämme