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gen Valens streiten die Ostgothen mit den Westgothen für die-selbe Sache, und führen noch gegen Gratian und seinen Mit-regenten Theodosius den Großen die Waffen, bis sie im Jahre382 einen Separat-Traclat mir den beyden Kaisern abschließenund sich nach Westen wenden. Im Jahre 366 kehren siemit verstärkter Macht an die Donau zurück; nur Key dem Ver-such, über dieselbe zu setzen, findet der größte Theil von ihnen,in den Grund gebohrt, seinen Tod in der Donau selbst, undder entronnene Rest derselben wird von den Römern nach Phry-gien und Lydien verpflanzt, wo sie nach ihrer Verfassung undeigenen Gesetzen leben durften. Kurz daraus entsteht das großeReichster Hunnen, das auch die Ostgothen in Unterjochunghielt, bis nach Attila's Tode (im Jahre 464 ). Mit den andernVolker,, werfen sie das Joch der Hunnen ab, und helfen sieaus ihren bisherigen Besitzungen schlagen, und nehmen an ih-rer Stelle Pannonien in Besitz. Um sie in Ruhe zu halten,gaben ihnen die byzantinischen Kaiser Jahrgelder; doch muß-ten sie zugleich ihren siebenjährigen Prinzen , Theodorich,nach Constankinopel als Geißel schicken, zur mehreren Ver-sicherung der versprochenen Ruhe. Der griechisch erzogene Prinzbrach mit seinen Osigolhen, wahrscheinlich vom Kaiser Zenoaufgesordert, im Jahre 489 nach Italien auf, und entriß demOdoacher seinen Thron. Das neue ostgorhische Reich von Ita-lien dauerte von 4.99 — 554, wo es unter Justinian vom Nar-ses zerstört ward. Ein ansehnlicher Theil der Ostgolhen bliebin Italien, und wuchs mit den alten Landeseinwohnern zuEinem Volke zusammen; ein anderer Theil wurde von Narsesnach Constantinopel geschickt. Manche mögen sich auch zu denLangobarden, bey ihrer Einwanderung nach Italien, geschlagenhaben.
Die Westgothen wurden nach ihrem Übergänge über dieDonau, und nach dem Kriege, der unter Valens anfing, undvon Theodosius dem Großen beendigt wurde, im Jahre 382nach Thracien übersetzt. Alarich hatte als Bundesgenosse demTheodosius gegen seinen Gegenkaiser Eugen tapfer beygegan-