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dießmahl überwunden, behaupteten sie sich doch an der Donau,und die Römer verstanden sich zu einem jährlichen Tribut, uman ihnen ruhige Nachbarn zu haben. Philipp der Araber ver-weigerte ihn; dafür verwüsteten sie Thonien und Mafien imJahre 245 , und miederhohlten nun bis auf Aurelian ihre Streife-reyen. So glücklich auch Aurelian sie bekämpfte, so gab erdoch lieber Dacien im Jahre 274 ganz auf, und verpflanzte des-sen Einwohner und Besatzung nach Mösien (das aurelianischeDacien), und Gothen und Vandalen zogen in das leer ge-wordene (alte oder trajanische) Dacien. Von dieser Zeit anwächst die Macht der Gothen ungehindert, und erhebt sich end-lich unter Ermanarik zu einem Reiche, dessen Glanzen vomDon bis an die Theiß, und tief in den Norden reichten; dennselbst die Astyer an der Bernsteinküste, verschiedene finnische undlettische Völker, selbst einige slavische Stämme, gehorchten ihm.Doch seine große Monarchie zerfiel noch vor seinem Tode um dasJahr 567 in zwey Reiche, in das der Ostgorhen (oder Greu-thungen) am schwarzen Meere, das Ermanarik selbst beherrschte,und das der Westgothen im trajanischen Dacien und Podolien,unter verschiedenen kleinen Königen, unter denen Arhanarik undFritigern die meiste Macht hatten. Gegen die Ostgorhen dringendie Hunnen und Alanen an, und Ermanarik endigte selbst seinLeben, um nicht durch sie eine Demülhigung zu erleben. DerKampf mir seinem Nachfolger Withmier beginnt im Jahre 875 ;er wird überwunden und erschlagen. Nun sammeln zwey ost-gothische Krieger, Alatheus und Saphrap, die übrig gebliebe-nen Ostgothen, und rühren sie mit ihrem neuen König Whi-terik gegen den Dniester zu, wo Arhanarik mit seinen West-gorhen gelagert war. Die Westgothen halten den Sturm derHunnen nicht aus, sondern bitten den Kaiser Valens um dieErlaubnis;, über die Donau zu gehen, und stehen schon andem jenseitigen Ufer, als Alatheus und Saphrap mir ihremjünger« König und dem Rest ihres Stammes dießseirS ankom-men. Sie bitten umsonst bey Valens um die Erlaubniß desÜberganges. In der mörderischen Schlacht der Westgothen ge-