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Zweyten hatten alle Kreuz- und Ritterzüge nach dem Oriente,und mit Rudolph von Habsburg selbst die Römerzüge aufge-hört; der unruhige Adel, dem es an Gelegenheit fehlte, sichunter Fremden zu versuchen, kehrte nun die Waffen wiederhäufiger gegen sich, und befehdete, um seiner Armuth nachzu-helfen , die reichen Städte seines Vaterlandes. In sich selbstzurück gezogen und entfernt von dem Umgänge mit den bessergebildeten und feinem Nationen von Europa, verwilderte ernun auf's neue. Er verlor die edle Wißbegierde, und unter-ließ, seinen Geist zu schmücken; er ward wieder roher, unwissen-der, und in Sirten gröber. Die deutsche Sprache ward immermatter, kalter, und zur Dichtkunst ungeschickter. Schon wah-rend der Blüthe des deutschen Rittergesanges waren vielefremde Wörter aus dem Lateinischen, Proven^alischcn undFranzösischen ausgenommen worden; die Sprachmischerey wardimmer ärger, und am Ende des dreyzehnten Jahrhunderts fin-den sich schon halb lateinische und deutsche Verse. Uberdieß warddie deutsche Sprache nicht mehr für rohe Poesie allein gepflegt;der Philosoph modelte an ihr zum Dienste für seine Spe-culation; der Rechtsgelehrte für Statuten und rechtliche Er-kenntnis; ; der Mystiker zum Ausdrucke seiner inner,; Empfin-dungen. Ein so vielseitiger Gebrauch der deutschen Sprachekündigte derselben eine schöne Zukunft, Reichthum, philoso-phische Bestimmtheit und eine aller Formen fähige Gewandtheitan; aber in der Zwischenzeit, bis sie ihre Sinnlichkeit in Geist-lichkeit, ihre Unbestimmtheit in Bestimmtheit, ihren poetischenSchwung in den gleichen und geraden Gang der Prosa ver-wandelt hatte, mußte sie ein ungeschlachter Jargon seyn, derzu keinem Zwecke, weder für die Poesie noch Prosa, zu gebrau-chen war.
Pragmatische Resultate über die Periode vonAlexander bis auf August.
Von Beck.
Die Frage, ob fortschreitender Luxus ein sicheres Kennzei-