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lest, mit all' deiner Kraft, und innige, treue Liebe nährestauch für den niedrigsten deiner Brüder, und in der Bitterkeitdeines Schmerzes, selbst wo du gefehlt hast, den Adel deinerSeele empfindest?
O! aber Ließ gränzenlose, unaussprechliche Elend durchlange Jahrhunderte-
Wird zur Wonne werden und zur Fülle der Seligkeit, indem Weltentwurfe deines Schöpfers. Du hast dich selbst indeiner Schwachheit erkannt; ehre nun in seiner Herrlichkeit Ihn l
Und er gebolh der Wolke, daß sie sich donnernd vom Bo-den des Himmels losriß, und Hand in Hand fuhren sie nunhinab in die Schöpfung. Da rollte zu des Greises Füßen dieErde, und der Unsterbliche wies ihm hin auf rauhe, unwirth-bare Gebirge, die ein ewiges Eis bedeckte, und auf Schreck-nisse schwarzer, kämpfender Ungewitter, und auf Zerstörungenwilder, wüthender Stürme. Von den Gebirgen herab quollenBäche und Ströme, und an ihren Ufern freuten sich Millionen,in den kämpfenden Ungewittern stieg der Segen vom Himmel,und Feld und Wald blühten schöner; und wo die Stürme zer-stört halten, da athmete freyer die Brust, und die Wange ge-wann wieder Röthe; denn zerbrochen war der Flügel der Pest,die in Dämpfen daher zog, und sie war zurück gestürzt in denAbgrund. So führt er den Staunenden fort von Übel zu Übel,aus der sichtbaren in die unsichtbare Natur, und mit immerschwellender Wonne weiht er ihn ein in jene höher» Erkennt-nisse, deren ganzes Geheimniß dem sterblichen Blicke keine sterb-liche Hand entsiegelt; wie durch alles Wogen und Empörendes Endlichen der Unendliche seinen Weg hindurch gehl in sei-ner Herrlichkeit, daß kein Fehl und kein Jrrthum da bleibt inalle Tiefe und Weite der Schöpfung vom ersten bis zum letz-ten Gestirn, und, wie in der Welt der Seelen Leiden dieLhätigkeit weckt, und Mutter und Pflegerinn wird jedes größtenund jedes schönsten Gefühls der Menschheit, und wie unterdem fremden Himmel der geraubte Sclave Eindrücke sammelt— einen Besitz für die Ewigkeit — Eindrücke, in denen der