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sehungen verhielten sich daher zu den Kunstwerken der Alten ,wie ein arabisches Feenmährchen zu der Jliade des Homer.
Grundsätze der Diätetik.
Von Kant.
Auf Ge mächlich keit muß die Diätetik nicht berechnetwerden: denn diese Schonung seiner Kräfte und Gefühle istVerzärtelung, d. i. hat Schwäche und Kraftlosigkeit zur Folgeund ei» allmähliges Erloschen der Lebenskraft, aus Mangel derÜbung; so wie eine Erschöpfung derselben durch zu häufigenund starken Gebrauch derselben. Der Sroicism, als Prin-cip der Diätetik, (sustiris et abstine) gehört also nicht bloßzur praktischen Philosophie, als Tugendlehre, sondernauch zu ihr als Heilkunde.
Diese ist alsdann p h i lo so pH i sch, wenn bloß die Machtder Vernunft im Menschen, über seine sinnlichen Gefühle durcheinen sich selbst gegebenen Grundsatz Meister zu seyn, die Le-bensweise bestimmt. Dagegen, wenn sie diese Empfindung zuerregen oder abzuwehren die Hülfe außer sich in körperlichenMitteln (der Apotheke, oder der Chirurgie) sucht, sie bloßempirisch und mechanisch ist.
Die Wärme, der Schlaf, die sorgfältige Pflegedes nicht Kranken sind solche Verwöhnungen der Gemächlichkeit.
i) Ich kann, der Erfahrung an mir selbst gemäß, derVorschrift nicht beystimmen: „man soll Kops und Füße warmhalten." Ich finde es dagegen gerathener, beyde kalt zu halten(wozu die Russen auch die Brust zählen); gerade der Sorg-falt wegen, um mich nicht zu »erkälten. Es ist freylichgemächlicher, im laulichen Wasser sich die Füße zu waschen,als es zur Winterszeit mit beynahe eiskaltem zu thun; dafüraber entgeht man dem Übel der Erschlaffung der Blutgefäße inso weit vom Herzen entlegenen Theilen, welches im Alter ofteine nicht mehr zu hebende Krankheit der Füße nach sich zieht.Den Bauch, vornehmlich bey kalter Witterung, warm zu hal-ten, möchte eher zur diätetischen Vorschrift, statt der Gemäch-