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der Ewige sie haben will, entfaltet, die bey den Leiden desLebens Vertrauen auf den Erhabensten in ihre Seele» haucht,ihnen manche Dornen aus der Bahn des Lebens bricht, selbstdie Sterbebetten ihrer Theuern noch mit Blumen bestreut,und über ihren stillen Särgen die trostenden Bilder von Un-sterblichkeit und Wiedersehen entwickelt: eine Begleiterin»,die ihr ganzes Wesen so für Vollkommenheit stimmt, einenso reinen Sinn für Vollkommenheit in ihnen hervor ruft, daßsie der größten Schönheit, der größten Weisheit und Kunst,der größer» Tugend des Andern sich freuen ohne Neid; eineGefährtin», die bey den Wallungen der Sinnlichkeit ihrenedler» Theil mahnt, der ihm vertrauten Herrschaft nicht un-würdig zu werden; die, wenn sie Pflicht und Liebe vergessenwollen, ihnen zuruft: „Pflicht und Liebe warten euer, gedenktihrer!" die, wenn sie in Gefahr sind, andern auch die kürzesteZeit durch üble Laune oder durch ein Wort, durch einen Blick,durch einen Scherz zu verbittern, ihnen milde zuflüstert: „Lie-ben ! ihr werdet doch keinen Bruder kränken auch nur auf eineStunde!" — eine Gefährtin», die den Jüngling umarmt,und noch in der letzten Stunde dem Scheidenden, von dessenLager alle seine Lieben ängstlich fliehen, beruhigend und freund-lich in die matten Augen blickt; die edelste Gefährtin», — dieReligion. Ja, Religion wird immer mehr der Segen derMenschheit werden, und wie verschieden sie in den verschieden-sten Ländern, wie sehr sie hin und wieder mit dem Jrrthumgepaart seyn, wie vieles die prüfende Vernunft Hier und daden Steinen, an dem Hochwerke, an den Dächern, an denhistorischen und poetischen Stützen und Pfeilern ihrer Gebäudezu tadeln haben mag, so wird man doch allenthalben über dieBestimmung des Gebäudes, allenthalben darüber einig wer-den, daß eS gewidmet ist der L e h r e r i n n, der Erziehe-rin» zur Vollkommenheit. Da wird der Verehrer desweisen Confucius sagen: der große Tien will, wir sollen unslieben, und immer besser werden; da wird der Schüler desguten Zoroaster sprechen: die Zeit ohne Gränzen will, daß