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sichern, daß, wenn die betrübten Unruhen, welche in Deutsch-land immerzunehmen. Sie vermögen sollten, Personen oderEffecten in die, dem Allerhöchsten sey Dank! noch sichern undfriedsamen Provinzen des Königs, meines Herrn, zu senden,solche daselbst mit der vorzüglichen Freundschaft, welche wirallen Hanoveranern zu erweisen begierig sind, insbesondereaber Ewr. zu zeigen wünschen, ausgenommen werden sollen.Ein um die Wissenschaften und um das allgemeine Beste soverdienter Mann, wie Sie sind, ist nirgend ein Fremder, undam wenigsten in den Staaten meines Königs; und wenn Ewr.mir wissen lassen wollen, wohin Sie etwa die erwähnten Per-sonen oder Effecten zu schicken gedenken, so werde ich daselbst,daß sie wohl ausgenommen und in Sicherheit gehalten werden,veranstalten. Jedoch würde es mir lieber seyn, wenn ich Ge-legenheit bekäme, Ewr. in angenehmeren Begebenheiten dieAchtung und Dienstbegierde zu beweisen, mit welcher ich binund stets seyn werde Bernstorff.
a6. Johann Müller an seinen ältesten Freundin der Schweiz.
r.
Den r8. April 1772.
Ich tröste dich nicht, mein Freund! Dieß überlaß ich demGemüthe, das in dir wohnt. Laß uns beyde. Lieber! uns da-zu vereinigen, nach dem Beyspiel deiner seligen Mutter, inunserem ausgedehnlern Wirkungskreise mit täglich neuen Kräf-ten den ganzen kurzen Tag unsers ersten Lebens zu wirken,was dir und mir nützlich und noth ist; es naht mit schnellenSchritten die lange Nacht des Grabes, in welcher wir nichtwirken können. Deine Mutter ist mir aus deiner Schilderungsehr ehrwürdig. Wahrlich, diese letzten Stunden sind's, die Allesdemaskiren; die den Ausschlag geben; die Probestunden der wah-ren Philosophie, die in einer redlichen Matrone lebendiger sals inden meisten Kakhederweisen lebt; der populären Weisheit, welcheden Schinesen Konfutsee, Brama den Indiern, Zahrdüsht den