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2 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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Lern, an Eifer uns zu dienen, hinter sich lassen. Pescen-nius zeigt sich ungemein wohlwollend gegen mich, und wird hof-fentlich es auch gegen dich an Beweisen seiner Ehrerbiethungnicht fehlen lassen. Sica hatte versprochen, mich zu begleiten,trennte sich aber zu Brundusium von mir. Trage, ich bittedich, die möglichste Sorge sür deine Gesundheit, und versicheredich , daß deine Leiden mich weit heftiger schmerzen als meineeigenen. Meine Terentia, treuestes und bestes Weib, und du,meine liebste Tochter, und du, meine einzige übrige Hoffnung,lebet wohl!

3. Cicero an Trebatius.

Cäsar schreibt mir in den verbindlichsten Ausdrücken: duseyest ihm, seiner vielen Geschäfte wegen, noch nicht bekanntgenug; du solltest es aber ganz gewiß werden. Ich sagte ihmin meiner Antwort, wie sehr ich ihm dankbar seyn würde, wenner recht viel Aufmerksamkeit, Gefälligkeit und Freygebigkeit fürdich haben wollte. Aber aus deinen Briefen ersehe ich, wieungeduldig du bist, daß es nicht schneller geht, und habe michnicht wenig verwundert , daß der Gehalt eines Brigadiernicht gut genug ist, zumahl da man dich des wirklichen Dienstesüberheben will. Ich will mich aber gleichwohl bey Vacerra undManilius beschweren. Dem Balbus etwas zu sagen, habe ichdas Herz nicht; denn wenn du Thorheiten begehst, so thust du esauf seine Gefahr, da du gestehest, du habest von ihm ge-lernet, dich verständig aufzuführe». Benütze doch diese herrlicheGelegenheit, dein Glück zu mache» ; eine bessere findest du nim-mermehr.

Der Rechtsgelehrte Precianus, dem du von mir empfoh-len seyn willst, und dem ich dich unablässig empfehle, schreibt mir,du habest Ursache, ihm zu danken. Vergiß nicht, mir zu mel-den, was er damit sagen will. Ich erwarte Briefe von euchaus Britannien. Lebe wohl!