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mahlige Freuden nicht auszulöschen; aber ein einziger froherAugenblick tilgt jahrelange Leiden aus unserm Gcdächtniß.
Hippel.
Die Vernunft ist unser Schutzgeist. Befrage sie, unddenk' an's Ende; so wirst du nimmer etwas Übels thun.
Viele Sprachen sind Credit - Briefe. Zeige sie vor, dubist überall willkommen.
Es ist schwer, gut zu geben, noch schwerer, gut zu nehmen.
Zum Dank hat der Mensch, wie zum Trost, immer Ge-legenheit. Auch das größte Unglück ist nicht so groß, daß mansich nicht noch ein Stockwerk darüber denken könnte. Der Arm-bruch ist nicht so arg als der Halsbruch.
Muth braucht man, wie Salz, zu allem, und 'bcymKammertod mehr, als auf dem Bette der Ehren, wo Wuthund Verzweiflung oft die Herzhaftigkeit anseuert.
Freude an der Natur ist das prokmtum est eines gutenGewissens.
Beym Trost muß man jede Gelegenheit benützen, dieohnedem immer wie eine Sybille ihre Waare ausbiethet. Wernicht zugreift, verliert die Halste davon, und muß die andereHalste doppelt bezahlen.
In der Gesellschaft zeigt jeder einzelne Mensch nur einPröbchen, wie Krämer von Seiden- und Wollenzeug. Eineartige Gesellschaft ist eine Probekarce; wie verschieden ist nichtdas ganze Stück von diesen Pröbchen! Wer aus GesellschaftenMenschen abzieht, bekommt nicht sie, sondern ein kleinesEtwas von ihnen.
Jean Paul Richter.
Jede Abwesenheit verklärt.
Kindern ist keine Schule nöthiger als die der Geduld,weil entweder der Wille in der Kindheit gebrochen wird, oderim Alter das Herz.
Das Alter der Weiber ist trüber und einsamer, als das