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Valentin Trozendorf und die Goldberger Schule
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244 Di e Epigonenzeit der fürstlichen Schule.

Jüngere widmete ihm dieGebete" seines Vaters. Yon 1587 bis1611 gehörte Lindner dem Rate seiner Vaterstadt als Schöppe undRatmann an und starb am 14. März 1611. J. Hainschmid aus Gottes-berg l ) war Thabors Schüler, scheint aber keine Universität besuchtzu haben. Als lateinischer Poet beteiligte er sich 1575 an denEpithalamien für Mag. G. Isingius und Katharina Ilelmrich. 1578heiratete er selbst, damals Pastor in Lauterbach bei Rcichenbacli.Barbara Lindner aus Löweuberg, und G. Ilelmrich ehrte ihn durcheinEpithalamium" und einePrecaciuncula". I. Fabricius 2 ) ausReinhartsgrimma bei Pirna. Erst Schüler in Freiborg und dannStudent in Frankfurt a. 0. bei A. Praetorius, ging er, als dieser1563 am Lesen gehindert wurde, nach Goldborg. 1564 wurde erin Wittenberg ordiniert, da ihn der Rat von Trebnitz Olser Herzog-tums als Geistlichen berufen hatte. J. Eisatius (Eisigk) aus Schweid-nitz 8 ) war fünf Jahre Schüler in Goldberg und fünf Jahre Apo-theker in Striegau. 1564 wurde er von J. Czettritz-Neuhaus nachSeitendorf als Pastor berufen. A. Zenckfrey 4 ) aus Sprottau, Sohndes Pastors Mag. M. Zenckfrey in Brieg, war Schüler in Sprottau,Brieg, Breslau und zwei Jahre in Goldberg. Hierauf drei JahreLehrer, Kautor in Meseritsch und Neustadt OS. und Bakkalar inTroppau. 1566 war er in Frankfurt deponiert worden und 1569in Wittenberg immatrikuliert: 1571 wurde er von dem sächsischenMarschall J. von Löser als Diakonus nach Pretsch berufen. W. Sat-pogius 5 ) aus Mährisch Trübau, zuerst in Trübau durch P. Eckelaus Glatz unterrichtet; dann erhielt ihn der Graf Wolfgang Dietrichvon Hardeck vier Jahre in Goldberg und vier Jahre in Wittenberg(inskr. 9. Mai 1566). 1571 wurde er von J. von Boskowitz als Diako-nus nach Trübau berufen. Matthäus Müller 6 ) aus Kremnitz in Ober-ungarn besuchte als Knabe die Goldberger Schule und vom Winter1563/4 an die Universität Wittenberg. Wegen Armut der Elternmußte er in der weiten Welt sein Brot suchen. Zwei Jahre warer Ludimoderator in Trautenau in Böhmen. 1572 ward er vondem Ritter Ch. Silber in Jungebuche in Böhmen zur Kirche be-rufen. G. Libing 1 ) aus Hirschberg in Schlesien. In Ilirschbergunter dem Rektor Ch. Schilling vorgebildet, wurde er, 16 Jahrealt, 1565 von den Eltern nach Breslau geschickt. 1566 ging erauf zwei Jahre nach Goldberg. 1568 in Wittenberg immatrikuliert,

') S. hier o. bei Helmrieh. s ) Buchwald2, S.31, N. 390.

) Buchwald2, S.31, N. 393. *) Ebenda. 2, S. 139, N. 1053.

r ') E b e n d a 2, S. 156, N. 1115. ») E b e n d a 2, S. 186, N. 1236.7 ) Ebenda 2, 8. 189, N. 1252.