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Valentin Trozendorf und die Goldberger Schule
Entstehung
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166
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]QQ Entwicklung und Blüte der Schola ducälis.

1560 in Wittenberg. 1577 Jurium Studiosus und Synergus in Brieg.1584 Stadtschreiber in Guhrau. ,1. von Tscbernin (Czirn). Schülerund Lehrer bei Trozendorf. 1542 in Wittenberg und dort junggestorben. Mag. J. Ungarus aus Goldberg. 1 ) Schüler in Gold-berg. 4 Jahre in Wittenberg. 1 Jahr Lehrer in Greifenberg.1563 Diakonus in Goldberg. Mag. M. Vollandt aus Sprottau.Propst zu Sehlieben. 6 Jahre Schüler Trozendorfs. 1554 inWittenberg, 1555 dort Magister. Herausgeber derCatcchesis a .K. Weiß aus Breslau. 2 ) Lernte die Elemente in Breslau, daraufbei Trozendorf. Endlich 13 Jahre in Frankfurt a. 0. 1566 Diakonusin Lauban. Dr. G. Wirth aus Löwenberg. 3 ) Bekannt als Theolog.Arzt und Philosoph. Leibarzt Karls V. und Philipps II.Th. Weskert*) aus Liebenthal. 1550 Pfarrer zu Freiburg.J. Zimmermann 5 ) aus Halle a. S. 1554 Pfarrer in Bliesen beiDobrilugk. Ch. von Zedlitz auf Samitz, dankbarer Schüler Trozen-dorfs. Hans von Zirn (Czirn, Tschernin) von Tirpitz auf Katschko-witz. Rat und Kanzler Herzog Georgs II. von Liegnirz und Brieg.Heinrich von Zirn (Czirn, Tschernin) von Tirpitz auf Prieborn.Später auch herzoglich liegnitzisch-briegischer Rat.

21. Freundschaftliche Beziehungen Trozendorfs.

Als bescheidenes Corollarium hängen wir an die Liste derSchüler noch ein paar Beweise freundschaftlicher BeziehungenTrozendorfs von Goldberg nach außerhalb an; nicht um die inalten Biographien übliche Freundeschar zu zitieren, sondern derVollständigkeit wegen. Er hat sehr wenig von solchen Beweisenhinterlassen; haben.wir doch z. B. gar kein Zeichen von seinenBeziehungen zu Luther. Der bekannte Leipziger Schulmann undDozent Mag. W. Meurer, Rektor zu St. Nicolai, hatte 153840seinen Bruder G. Meurer Trozendorfs Unterricht anvertraut, undals er diesen am 18. Febr. 1540 zurückrief, Trozendorf seine Freund-schaft angeboten. Erfreut war Trozendorf auf dieses Anerbieteneingegangen. Und bald bei einem Besuch in Leipzig, jedenfallsvon Görlitz aus, war die Freundschaft persönlich bestätigt worden.Schon am 2. April 1540 schickte er ihm seinen Schüler M. Fritscheaus Lauban, den Meurers Bruder nach Leipzig eingeladen hatte,

') B u c h w si 1 d 2. S. 26, N. 349. ») E b e n d a 2, S. 55, N. 560.

3 ) Prach. «) Buchwald 1, 8.67, N. 1060.

s ) Ebenda 1, S. 98, N. 1569.