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Matthäus wörtlich und vollständig auf. Der Evangelist erzählt denHergang und führt die übrigen dramatisch selbslredenden Personen,Christus, die Apostel u. s. w., mit ,,Er sprach — er hat gesagt“und ähnlichen gleichbedeutenden Ausdrücken ein. Durchgängig (miteiner einzigen Ausnahme) ist der Erzähler (hoher Tenor) dabei aufdas einfache Rezitativ beschränkt. Und doch, welche Mannigfaltig-keit der Redeweise zu denselben geringen Worten! und wie getreujedesmal der Stimmung, die der Augenblick im Redenden hervorrief!
Zu Anfang, nach dem erhabnen Klagechor in -ßmoll, tritt derErzähler kindlich hell und klar und einfach auf, wie der Sinn desEvangeliums. —
Da Jesus diese Rede volleudct hatte, sprach er zu seinen Jüngern:
Wie im Anfang „Jesus“, so wird zuletzt das „er“ und „seinen“gelind hervorgehoben; die Einführungsformel ist ruhig, schon gefan-gen durch die im Bass beginnende Begleitung (S. 412) zu den kom-menden Worten Jesu.
In gespannter Haltung, aber noch ruhig, wird im nächsten Re-zitativ (Anfang in D dur) von der Berathung der Hohenpriester, Jesuszu fangen und zu tödten, zu ihrer Rede (Doppelchor) übergeführt, —
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.... und töd - te - ten. Sie spra-chen a - her:
■wur-den sie un - wil-Iig und spra-eheu:
während im folgenden Rezitativ die unbedachten Worte der Jüngermit einem fast fragweisen Ausdrucke (B.) des „und sprachen“ ein-geführt werden.
Beruhigend und mild und still überlegen wird Jesus ihnen ant-worten. Dies führt der Evangelist so (A.) —
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