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3 (1857)
Entstehung
Seite
579
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Bis hierher würde der Seitensalz und die ganze Konstruktion,allenfalls von der wechselvollen und weit gehenden Modulation abge-sehn, nichts von der ursprünglichen Form Abweichendes haben.Allein nun, statt dass der Uebergang in den Hauptton erwartetwerden sollte, erscheint unerwartet in der fremden Tonart derHauptsatz, oder wenigstens sein entscheidender Anfang, der sichjedoch schon im dritten Takte

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nach Cmoll und von da im sechsten nach Cdur wendet. Nun ersterfolgt die rechte und vollständige Wiederholung des Hauptsatzesmit seinem Anhänge.

Allein noch kann der Satz nicht schliessen; sein Inhalt undseine vielfach gewendete Modulation erfodern einen Anhang. Hierzubenutzt Beethoven zuerst die Melodie des Seitensatzes, die eraber in den Tenor legt

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und auf G führt, worauf noch ein weiterer Anhang aus dem Haupt-motiv des ersten Satzes, zuletzt mit einer abermaligen Anfüh-rung seines Anfangs,

den Beschluss macht.

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Dass nach einem weiten und inhaltreichen Mittelsatz oderGang ausser dem Hauptsatze noch ein längerer Anhang, theils mitErinnerungen aus dem Mittelsatze, theils mit Anführungen (und Ver-änderungen) des Hauptsatzes, nöthig befunden wird, ist bereitsaus ähnlichen Fällen (S. 121) bekaunt. Nur mag in dieser Hinsicht

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