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3 (1857)
Entstehung
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578
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E.

Eine Mischform zwischen zweitem Rondo und Sonate.

Zu Seite 136.

Bei der grossen Mannigfaltigkeit, die wir an den zusammenge-setzten Kunstformen (S. 301) bereits kennen gelernt haben, kanndie Lehre sieh zwar nicht auf die Aufweisung aller möglichen, odernur aller schon gebrauchten Abweichungen (Th. II, S. 6) einlassen;wohl aber muss sie sich solche Mi sch formen angelegen sein las-sen, in denen sich versehiedne Formen berühren. Denn in diesenliegt der Gränzpunkt beider Formen, dessen richtige Erkenntnissdie Anschauung des Grundbegriffs jeder Form vollendet und den Jün-ger zur Freiheit leitet, während seine Verkennung leicht irre füh-ren oder doch unsicher machen kann.

Daher fügen wir den dringendem Erwägungen des geraden Lehr-ganges hier die beiläufige Betrachtung noch einer abweichenden Ge-stalt hinzu. Es ist die des tief empfindungsvollen Largo ausBeet-hovens Es dur-Sonate, Op. 7.

Der Hauptsatz, Cdur, hat zweitheilige Liedform. Dies

Largo con grand espressione.

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ist der Vordersatz und Kern des ersten Theils; da er schon aufdie Dominante gegangen ist (nur dass er auf dem Schlussakkordewieder umkehrt), so sieht man schon voraus, dass der Theil selberim Haupttone schliessen wird. Der zweite Theil kommt auf dasHauptmotiv des ersten zurück und schiiesst mit einem Anhänge.

Wenige Zwischennoten führen nun den Seitensatz in^sdur

134

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herbei, der sich in vier andern Takten sogleich nach Emoll fort-setzt, dann sogleich in Des dur wiederholt, nach G, nach fis-a-c-esund von da auf die Dominante von 2?dur wendet.