Es versteht sich von selbst, dass das hier Bemerkte bei demvierfachen Chor noch in hohem Grade zutreffen muss. DasWerk eines sehr geschickten Meisters der neuern Zeit, Fasch’ssechszehnstimmige Messe, gebe uns als einzig nöthigen Belag denSchluss des Kyrie. —
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Ky - ri - e e - le
lei - son
Ky - ri - e e - iei
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Fasch schrieb diese Messe, durch vierchörige Kompositionenvon Orazio Benevoli zur Nacheiferung, zu dem Versuch ange-regt, was die Kunstfertigkeit seiner Zeit (Ende des vorigen Jahr-hunderts) in solchen Aufgaben der alten Meister vermöge. Dass ertechnisch zu seinem Unternehmen wie irgend einer seiner Zeitge-nossen gerüstet und befähigt war, hat er in diesem und andernWerken sattsam erwiesen. Dass sein Antrieb ein mehr äusser-licher (Nacheiferung, Erprobung des Kunstgeschicks) war, kein reinkünstlerischer; dass ihm auch nicht die kirchliche Erhebung zuHülfe kam, die die alten Meister im unmittelbaren Dienst der Kirche