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3 (1857)
Entstehung
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gekräftigt haben' mag: kann hier unerwogen bei Seite bleiben.Nicht in all diesen Verhältnissen, sondern in der Natur der Auf-gabe liegt das Bedenkliche ihrer Lösung; nur dies zu erkennen, liegtuns ob, während eine Kritik des würdigen Tonsetzers weder unsrePflicht, noch uns ziemend ist, da es hier gar nicht auf seine Beur-teilung ankommt. Führen wir die sechszehn Stimmen auf ihrenTongehalt zurück, so erscheint etwa folgendes Resultat,

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das aber die Verdopplungen der Töne und deren Ablösungen nichtgenau und vollständig hat aufnehmen können. Wenn hier die Stim-men einander drücken, drängen und kreuzen, die Töne der einfach-sten Akkordfolge

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fast unkenntlich durcheinanderziehn, im fünften Takt wieder a, imsiebenten und zehnten wieder g in die Oberstimme tritt, offenbarnur, um für alle Soprane noch eine Tonstufe mehr zu erringen: soist das alles kein Vorwurf für den Komponisten, sondern nur einBeweis für die Ungunst der Aufgabe. Und wie soll nun vollendsder Hörer aus diesem Tongewimmel die einzelnen Stimmen, oderauch nur die eigentümlicher geführten (z. B. den Diskant des er-sten, den Tenor des vierten Chors) heraushören? Bei alle demist aber der Satz nicht einmal seehszehnstimmig; die Bässe deszweiten und vierten Chors sind für eine Stimme zu achten, der

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