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zusammengedrängt werden können, und dass man eben so wenigsie ganz von einander scheiden und abgesondert behandeln darf.
So könnte auch jener in No. 460 behandelte Text, der sich daganz in das Thema stellt, in No. 461 aber auf Thema und Gegen-satz vertheilt, möglicherweise die zwei Subjekte einer Doppelfugeveranlassen. Nur scheint jeder seiner Abschnitte —
Verlass mich nicht, Herr mein Gott, — sei nicht ferne von mir,'
der Ausdehnung nach zu beschränkt und dabei dem Inhalte nachgar zu identisch mit dem andern, als dass es für ihn der gewich-tigem und breitem Form bedürfte. Statt weiterer Ausführung dienedas Th. II, S. 474 und S. 496 bereits Ausgeführte.
Auch in Bezug auf die Formen
und
2. des Chorals mit Fuge
3. des fugirten Chorals
bedarf es nur einer Verweisung auf das Th. II Gesagte.
Es bleiben nur noch über einen schon S. 484 angeregten Ge-genstand —
4. die Fuge mit fremdem Zusatz
einige leichte Bemerkungen zu machen.
Wir haben bereits S. 482 von Texten geredet, die zum Theildie Form der Fuge—jetzt können wir zusetzen, auch der Doppel-oder Tripelfuge — fodern, jedoch noch Bestandteile in sich schlies-sen, die weder im Thema, noch im Gegensatz oder den aus beidenentwickelten Zwischensätzen Erledigung finden. Der S. 483 ange-führte und zergliederte Psalm 117 gab uns ein treffendes Beispiel;die dort mit 1. und 2. bezeichneten Vorausschickungen, dann dasWort ,,Halleluja“, vielleicht auch das,,in Ewigkeit“ sollten nicht in,sondern neben dem Fugenthema und dem sonst zur Fuge strengGehörigen ihre Stelle finden. Wie geschieht dies nun? —
Die Antwort ist leicht.
Die dem eigentlichen Fugentext zugehörigen, nur aus Rücksichtauf dessen Ausdehnung oder zu besserer Hervorhebung ausgesonder-ten Worte werden gleichsam als fremde Motive in Zwischensätzen,oder als freier Ausgang zum Schluss der Fuge, — auch wohl zumSchlüsse des ersten Theils und dann abermals zum Schluss des Gan-zen, — vielleicht auch zu einem Orgelpunkte (wenn ein solchervielleicht mit Hülfe eines Instrumentalhasses statlhat) zur Sprachegebracht. So könnten z. B. im 117. Psalm die Worte ,,in Ewigkeit“und „Halleluja“ gesetzt werden.