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3 (1857)
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481
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2. Ausdehnung des Textes für ein Fugenthema.

Schon bei der rein-musikalischen Erwägung des Fugeuthemasmussten wir zu weite Ausdehnung ablehnen, konnten uns aberallerdings einem blos äusserlichen Messen nicht unterwerfen, einäusserliches Gesetz, wie lang das Thema sein müsse oder nichtsein dürfe, weder geben noch anerkennen. Dasselbe Verhältnisstritt bei dem Fugenlext ein.

Wir können sehr leicht aussprechen: ein Fugentext müsse langgenug sein, um einem Fugenthema zur Grundlage zu dienen, undnicht so lang, um zu einer ungünstigen Ausdehnung des Themaszu nölhigen. Den allgemeinen Grundsatz wird man für wahr aner-kennen müssen, aber zugleich für unzulänglich. Denn es fehlt ihmnicht nur jede nähere Bestimmung und muss ihm fehlen, weil eskein absolutes äusserliches Maass für das Thema (Th. II, S. 244)giebl; sondern es kann durch die Behandlung des Textes, wie wirgleich sehen werden, einem an sich selber ungünstig oder unbrauch-bar erscheinenden Texte gar viel abgewonnen werden.

Sehr oft ist das eine Wörtchen

Amen!

oder sind die Gebetrufe

Kyrie eleison ,

Ctiriste eleison ,

Halleluja,

fugirt worden, die freilich in nackter Uebertraguug nur zwei, vier,sieben Noten ergeben würden, die aber, wie man sogleich sieht, im,, Singen (S. 461) oder durch Wiederholung zu genügender Ton-gestalt man betrachte nur das Amen-Thema am Schlüsse vonHände 1s Messias

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ausgeführt werden können. Auf der andern Seite haben sich auchsehr umfassende Texte behandelbar erwiesen, z. B. der nachstehendeebenfalls aus dem Messias.

459

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falln an ihm.

hier einer gewichtigen Kunstform zum Abschluss eines Abschnittes der Messebedürfen und jenen Satz gern dafür benutzen, da es nicht unstatthaft erscheint.Marx, Komp. L. III. 3 . Aufl. 31