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Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hält den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? —Siehst, Vater, du den Erlköuig nicht?
Den Erlenkönig mit Krön’ und Schweif? —
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. —■
weichen in der ersten, zweiten und vierten Strophe ab, wie hier —
das ungefähre*) prosodisehe Schema zeigt.
In jenen erstem Fällen ist offenbar die Komposition des einenVerses zu dem ganz abweichend gebildeten andern gar nicht an-wendbar, und es bedarf einer besondern Komposition für jeden derabweichenden Verse. Bei den geringem Abweichungen dagegengenügen eben so leichte Aenderungen in der im Wesentlichen bei-behaltnen Komposition. J. F. Reichardt z. B., der den Erlkönigliedmässig komponirt bat (und w'enn er liedmässig gesetzt werdensollte, so ist die Komposition meisterhaft), bildet die erste Strophefür den ersten und zweiten Vers ungefähr so, —
wie hier aus sehr früher Erinnerung angeführt ist.
Was den Inhalt anbetrifft, so können hier zuvörderst wiederkleine Abweichungen stallhaben (in den obigen Versen des Erlkö-nig z. B. hat die zweite und dritte Strophe im zweiten Vers denSinn einer Frage, im ersten nicht), denen nöthigenlälls mit eben sogeringen Aenderungen in der Komposition entsprochen werden kann.
*) Um die hellste Ausicht zu befördern, sind — nicht genau, aber für denZweck genügend — alle Versfüsse auf zwei zurückgeführt, die dem Musikergleich die einfachste Uebertragung in das zwei- oder dreitheilige Taktinaass, z. B.
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2 )
3 )
1 ,
2.
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u. s. w.
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11. S. Vf.
11. S. V.
andeuten.
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